01.01.2021 12:29 |

„Nur“ 338 Opfer

Geringste Zahl an Verkehrstoten seit 1950

338 Menschen sind laut dem Innenministerium (BMI) im Jahr 2020 auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Somit wurde die bisher niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 registriert!

Das sind um 78 Todesopfer oder 18,8 Prozent weniger als im Jahr 2019, als noch 416 Menschen starben. Der Rückgang an Verkehrstoten betrug im ersten Halbjahr 2020 sogar 22 Prozent, berichtete die Statistik Austria im Oktober des vergangenen Jahres. Ursache ist vor allem der Corona-Lockdown im Frühjahr mit einem starken Rückgang im Verkehrsaufkommen und somit weniger Unfällen.

2948 Tote im Jahr 1972
Der Zielwert des Österreichischen Verkehrssicherheitsprogrammes 2011 bis 2020 mit 311 Opfern im Jahr 2020 (50 Prozent von 621 Getöteten) wurde mit 338 Getöteten letztendlich trotzdem nicht ganz erreicht, die Reduzierung beträgt 45,6 Prozent. Die Zahl von 338 ist dabei rund ein Neuntel der Todesopfer vom Jahr 1972, dem bisher „schwärzesten Jahr“ der Unfallstatistik mit 2948 Toten.

Eine Zunahme der Zahl an Verkehrstoten gab es im Bundesländervergleich nur in Kärnten, wo 35 Menschen nach 29 im Jahr davor starben. In Vorarlberg und Wien blieb die Zahl gleich, bilanzierte das BMI am Neujahrstag.

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