30.12.2020 13:31 |

Fund vorgetäuscht

Frau wollte Hund loswerden: 8700 Euro Strafe

Eine saftige Strafe von mehr als 8700 Euro setzt es für eine Frau, die auf originelle Weise ihren Hund loswerden wollte. Die Betroffene hatte im Sommer einen freilaufenden Hund am Marchfeldkanal gemeldet und diesen von der Tierrettung der Stadt Wien abholen und zur weiteren Betreuung ins Tierquartier bringen lassen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelte es sich bei der Anruferin um die Besitzerin selbst.

„Durch intensive Recherche konnte das Veterinäramt nachweisen, dass die Frau den Hund loswerden wollte und daher den Fund vorgetäuscht hatte“, hieß es in einer Aussendung des Tierquartiers am Mittwoch. Die frühere Besitzerin muss nun die der Stadt entstandenen Kosten von exakt 8737,12 Euro übernehmen, wurde auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts verwiesen.

„Ates“ hat bereits eine neue Familie
Bei dem einjährigen Vierbeiner namens „Ates“ handelt es sich um einen Kangal-Rüden - einen riesigen Hirtenhund, der bis zu 65 Kilogramm schwer werden könne und für die Haltung in einer Stadt keinesfalls geeignet sei, wurde betont. Der Hund wurde inzwischen an eine neue Familie mit Garten vermittelt, wo er genügend Auslauf habe, freute man sich im Tierquartier.

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