10.12.2020 17:57 |

Trotz sinkender Zahlen

Corona-Ampel bleibt die fünfte Woche in Folge rot

Auch nach dem neuerlichen Lockdown bleibt die Corona-Ampelschaltung für Österreich rot. Die zuständige Kommission im Gesundheitsministerium sieht weiterhin „sehr hohes Infektionsrisiko“ in allen Regionen des Landes. Das gilt nach wie vor für alle Bezirke, alle Bundesländer und Österreich als Staat.

Vor fünf Wochen hatte die Corona-Kommission im Gesundheitsministerium erstmals ein österreichweit sehr hohes Infektionsrisiko gesehen und die Ampel für das ganze Land auf Rot gestellt.

Ampel bleibt weitere Woche rot
Auch am heutigen Donnerstagnachmittag sind die Experten erneut - zum sechsten Mal in Folge - zum Ergebnis gekommen: Das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, bleibt weiterhin überall sehr groß und Österreichs Ampel zumindest für eine weitere Woche rot.

Die detaillierten Kriterien für die Einschätzungen sind hier abrufbar. Die nächste Sitzung der Kommission findet am kommenden Donnerstag statt. Die finale Ampelschaltung wird im Anschluss an die Kommissionssitzung auf corona-ampel.gv.at veröffentlicht.

„Weiterhin sehr hohes Risiko“
Die Neubewertung der Entwicklung der vergangenen Tage habe zu keinen Veränderungen der epidemiologischen Einschätzung geführt, wurde mitgeteilt: „Es sind alle Bundesländer und ganz Österreich weiterhin mit sehr hohem Risiko bewertet.“

Am Donnerstag hat der Kristenstab der Bundesregierung 2686 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden (Stand 9.30 Uhr) gemeldet. Zudem wurden 107 Todesfälle im selben Zeitraum verzeichnet. In Krankenhäusern behandelt werden derzeit 3780 Patienten, 585 davon auf Intensivstationen.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

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