08.12.2020 14:18 |

677 Tote in 7 Tagen

Zahl der Corona-Todesfälle überstieg 4000er-Marke

Am Dienstag ist die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Corona-Pandemie in Österreich auf über 4000 gestiegen. Bislang starben insgesamt 4002 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Seit Monatsbeginn gab es österreichweit bereits 677 Todesopfer zu beklagen.

Bei der Zahl der Neuinfektionen am Dienstag im Vergleich zur Vorwoche konnte ein Rückgang verzeichnet - zu Monatsbeginn waren noch 3033 Neuinfizierte gemeldet worden, am Dienstag waren es 2377. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen sank ebenfalls weiter, sie betrug am Dienstag 253,7. Das bedeutet, dass sich in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner 253,7 Personen infiziert haben. Die 14-Tage-Inzidenz betrug 599,5.

Die Zahl der Todesopfer bleibt dennoch hoch. Im Vergleich zum Vortag starben innerhalb von 24 Stunden 105 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Innerhalb einer Woche - am 1. Dezember gab es österreichweit 3325 Todesopfer - mussten 677 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion vermeldet werden - im Schnitt starben also pro Tag 96 Menschen.

Betrachtet man die Zahl der Todesopfer in den vergangenen zwei Wochen - also seit dem 24. November -, starben österreichweit 1425 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei Toten in Kärnten
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Toten beträgt derzeit 7,6 - das heißt, dass in der vergangenen Woche pro 100.000 Einwohner 7,6 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben sind. Deutlich am höchsten ist dieser Wert weiterhin in Kärnten, hier beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz der Todesfälle 18,5.

Weiter leicht rückläufig ist die Zahl der Patienten, die aufgrund einer Coronavirus-Infektion intensivmedizinische Betreuung benötigen. Bereits in der Vorwoche hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erklärt, dass es zumindest eine Woche brauche, ehe die Zahl auf Normalstationen im Land zu sinken beginne, danach zumindest eine weitere Woche, bis die Zahl der schwer Erkrankten auf den Intensivstationen sinke. „Erst nach einer weiteren Verzögerung gilt Selbiges auch für die Zahl der Todesfälle“, hieß es.

Lockdown wirkt, aber Neuinfektionszahlen sinken nur langsam
Der „Lockdown wirkt“, hatte Anschober zuletzt am Sonntag erklärt, allerdings würde die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum ersten Lockdown langsamer sinken und seit Montag traten ja bereits wieder erste Lockerungen in Kraft. Weiterhin bleibe das Ziel: „Die Neuinfektionen in Richtung 1000 Fälle weiter absenken.“

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