24.09.2004 10:38 |

Verzicht auf Gold

Europäischer "Fair Play Award" für Rogan

Carlos Goncalves aus Portugal, der Präsident des European Fair Play Movements, hat am Donnerstag im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus Überschwimmer Markus Rogan eine hohe Auzeichnung zuteil werden lassen. Hintergrund: Rogan verzichtete bei den Olympischen Spielen in Athen nach dem Lauf über 200-m-Rücken auf die Goldene, weil sein Freund Aaron Peirsol zu unrecht disqualifiziert worden war. Rogan meinte erfreut: "Das bedeutet mir mehr, als man in Medaillen messen kann."
Markus Rogan hat bei den 28. Olympischen Sommerspielenaußergewöhnliche Fairness bewiesen und mit seinem Verzichtauf die Goldmedaille im 200-m-Rücken-Bewerb weltweit fürAufsehen gesorgt. Sein Freund, der US-Amerikaner Aaron Peirsol,war nach einem klaren Sieg vorübergehend disqualifiziertworden, weil er einen minimalen Formalfehler begangen hatte.Rogan verzichtete auf einen Protest, ihm blieb die Silberne, Peirsolbekam die Goldmedaille umgehängt...
 
Lob und Applaus
Nachdem Carlos Goncalves Rogan im Wiener Rathausmit dem Europäischen Fair Play Award auszeichnete, ernteteder Wiener Standing Ovations aus dem Publikum, in dem sich auchviele Prominente aus Politik und Sport befanden. "Mit dieser Einstellungsind sie ein Vorbild für alle, ganz besonders aber fürdie Jugend", lobte Goncalves.
 
Rogan weiterhin bescheiden
"Diese Auszeichnung bedeutet mir mehr, als man inMedaillen messen kann", meinte Rogan. "Vermutlich hätte aberjeder Athlet so gehandelt wie ich. Ich habe nur das gemacht, woraufich einen olympischen Eid geschworen habe." Alle Achtung...
Samstag, 31. Juli 2021
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