14-Jähriger bedroht

„Hauptbahnhof-Bande“ treibt in Linz ihr Unwesen

Lange war es ruhig um den Linzer Hauptbahnhof, doch in den letzten Wochen wird es dort wieder unsicherer. Am Freitag wurde ein erst 14-Jähriger bedroht und geschlagen – die Kriminalisten sind auf der Suche nach drei jungen Serien-Tätern von der „Bahnhof-Bande“.

Mit Schlägen drohte ein junger Tschetschene am Bahnsteig 21 des Linzer Hauptbahnhofs dem Rumänen (14), wenig später lauerte ihm ein anderer Tschetschene (15) in der Bahnhofparkgarage auf, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Nach diesen Vorfällen ging der 14-Jährige mit seiner Mama zur Polizei, sagte aus, dass ihn die Jugendlichen außerdem mit einem Messerstich bedroht hätten, wenn er sich nochmals am Bahnhof blicken lassen würde. Weiters gab er an, dass ihm ein Afghane – ein weiteres Mitglied der „Bahnhof-Bande“ – mit Schlägen gedroht hatte, wenn er ihm seine Schuhe nicht überlassen würde. Die Ermittlungen zu den drei Tätern laufen.

Immer wieder Vorfälle
Erst am 15. September wurde ein Mühlviertler (51) wegen 20 Euro am Bahnhof beraubt und zusammengeschlagen, einen Tag zuvor wurde ein 22-Jähriger von mehreren Jugendlichen am Raucherplatz des „Kärntnerauges“ verprügelt. FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml fordert – zum wiederholten Male – von den ÖBB ein Alkoholverbot und zeitliche Begrenzung des WLAN.

Lisa Stockhammer
Lisa Stockhammer
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Mittwoch, 28. Oktober 2020
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