27.09.2020 10:53 |

Verstärkung ab Oktober

Diensthundestaffel: Polizisten mit kalter Schnauze

Kärntens Polizeihundestaffel wird regelmäßig aufgestockt. Ab Oktober werden insgesamt vier Junghunde in den nächsten zwei Jahren an ihre wichtige Aufgabe herangeführt. Nach der Grundausbildung wird entschieden, ob der Vierbeiner als Banknoten-, Drogen- oder Sprengstoffspürhund weiter ausgebildet wird.
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Früh übt sich, wer ein richtiger Polizeihund werden will. Die wertvollen Schnüffelnasen werden von klein auf zwei Jahre lang als Schutz-, Fährten- und Stöberhunde ausgebildet. „Sobald der acht Wochen alte Welpe beim Hundeführer ist, beginnt auch schon die Ausbildung“, erklärt Egon Muggi. Auf sein Kommando hören nicht nur die Vierbeiner. Muggi ist bereits seit 27 Jahren im Diensthundewesen tätig. Von seiner Erfahrung und seinem Fingerspitzengefühl profitieren auch die Diensthundeführer. Trainiert wird nur mit positiver Verstärkung und jeder Menge Leckerlis. „Das gegenseitige Vertrauen ist die wichtigste Basis der Mensch-Hund-Partnerschaft“, betont Muggi.

Deshalb lebt der Polizeihund-Azubi von klein auf im Familienverband seines Hundeführers und darf auch dort seinen Ruhestand, den er in der Regel mit elf Jahren antritt, verbringen. Polizeihund-Azubi Elron trainiert seit sechs Wochen mit Abteilungsinspektor Karlheinz Londer und hat in kurzer Zeit eine enge Bindung aufgebaut. Der Welpe hält ständig Blickkontakt und absolviert jede Übung mit großer Freunde. Wenn der kleine Elron in zwei Jahren in den aktiven Dienst übertritt, ist Londers derzeitiger Diensthund – übrigens der einzige Banknotenspürhund in Kärnten – pensionsreif. Vielleicht wird Elron dann seinen Job übernehmen. Man darf gespannt sein.

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