13.09.2020 06:00 |

Vom Auto zum Panzer:

Bundesheer als Fahrschule der Republik

Beim Bundesheer werden pro Jahr 4500 Soldaten als Lkw-Kraftfahrer sowie als Lenker für militärische Spezialfahrzeuge wie Panzer ausgebildet. Kurzum: Unser Heer ist die vielfältigste Fahrschule des Landes. Und: Die Lenkerberechtigung gilt später im zivilen Bereich.

Allein 3400 Grundwehrdiener bekommen die Möglichkeit, sich als Heereskraftfahrer schulen zu lassen. 2600 davon werden für die Führerscheinklassen C und CE ausgebildet und auch eingesetzt. Natürlich mit Praxis-Vorbereitung auch auf auf unbefestigten Straßen und Wegen.

Praktischer Nebeneffekt: Nach dem Militärdienst reicht es, die erworbenen Lenkerberechtigungen bei der Bezirksverwaltungsbehörde für den Zivilbereich umschreiben zu lassen. „Die Kraftfahrausbildung soll einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung eines reibungslosen und möglichst unfallfreien Fahrbetriebs mit militärischem Gerät leisten“, so ÖVP-Ministerin Klaudia Tanner.

Neben der Lenkerausbildung für gepanzerte und Kettenfahrzeuge sowie für schwere Pioniermaschinen oder Überschneefahrzeuge gibt es noch weitere Möglichkeiten. Denn nach bestandenen Aufnahmetests können sich Soldaten auch zum Bootsführer oder zum Piloten für Helikopter und Flugzeuge ausbilden lassen. „Unser Heer ist bereit, überall zu helfen: zu Land, zu Wasser, zu Luft!“, bekräftigt die Verteidigungschefin.

Christoph Matzl und Sandra Ramsauer, Kronen Zeitung

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