02.09.2020 05:46 |

Schulstart vor der Tür

Sicherer Schulweg: Helmi zeigt, wie es geht!

In nicht einmal mehr zwei Wochen beginnt für Kinder und Jugendliche in Kärnten wieder der Schulalltag. Und damit ihr Weg zum Unterricht unfallfrei bleibt, startet die „Krone“ wieder die Aktion „Sicherer Schulweg“. Heuer unterstützt erstmals auch die beliebte TV-Figur Helmi unserer erfolgreiche Initiative.

Augen auf, Ohren auf, Helmi ist da! Ja, genau, dieser Helmi! Der bei zahlreichen Kindern beliebte Verkehrsexperte aus dem Fernsehen war zu Besuch in der „Krone“-Redaktion. Er kennt die Gefahren, die auf Schulwegen lauern, so gut wie kein anderer! Seit exakt 40 Jahren setzt sich die beliebte TV-Figur mit dem Verkehrsthema kindgerecht auseinander.

Helmi und „Krone" helfen Schulkindern
Seine Erfahrungen will Helmi gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) auch in die „Krone“-Aktion „Sicherer Schulweg“ einfließen lassen, die seit mehr als 20 Jahren dabei mithilft, Gefahrenstellen zu beseitigen - und zwar in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen im Land Kärnten.

„Wir haben Helmi geholt, weil es keine vergleichbare Figur gibt, die sich seit so langer Zeit erfolgreich mit diesem Thema beschäftigt“, sagt Landesrat Sebastian Schuschnig.

Schulweg üben - aber wie?
Einmal pro Woche wird Helmi also Tipps geben, wie man sich sicher auf der Straße verhält. Den ersten Tipp gibt’s schon heute (siehe unten). Denn Eltern sollten ja rechtzeitig mit ihren Kindern den Weg zur Schule üben, bevor die Kleinen dann selbstständig zur Schule gehen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie sehen, hören und fühlen anders, nehmen ihre Umwelt aus einer anderen Perspektive wahr. Vorsicht und Rücksicht sind daher im Straßenverkehr das absolute A & O - damit Sicherheit Schule macht!

Der erste Tipp von Helmi ist also, den Schulweg gemeinsam mit den Eltern abzugehen:

  • Um wieder fit für die aktive Teilnahme am Straßenverkehr zu werden, bedarf es eines gemeinsamen Schulwegtrainings mit Mama oder Papa! Es gilt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste.
  • Ist der beste Schulweg ausgewählt, sollte die Strecke mehrmals gemeinsam abgegangen werden. Die Eltern sollen erklären, warum es wo gefährlich ist und worauf zu achten ist. Nach einigen Trainingstagen sollte dann das Kind die Eltern führen und sein Verhalten begründen.
  • Wichtig: Das Kind soll bei einem Fehlverhalten sachlich ausgebessert und bei richtigem Verhalten gelobt werden.
  • Die Kleinen müssen so lange von den Eltern begleitet werden, bis sie reif für den ersten Alleingang sind.
  • Die Trainingseinheiten sollen an Schul- sowie Arbeitstagen unternommen werden. Am Morgen so wie am Abend. Damit auch authentische Bedingungen herrschen.
  • Das Verhalten der Sprösslinge soll mit zeitlichem Abstand immer wieder beobachtet werden. Auch auf dem Heimweg, denn nach stundenlangem Sitzen ist der kindliche Bewegungsdrang besonders groß.
  • Nicht nur beim Trainieren des Schulwegs, sondern auch generell sollten Erwachsene Vorbilder sein und der jungen Generation richtiges uns sicheres Verhalten vorleben.

Aktion Sicherer Schulweg": Helfen Sie mit!
Wer mithelfen will, Schulwege sicher zu machen, ist herzlich eingeladen, sich an unserer Aktion zu beteiligen. Wenn Sie Gefahrenstellen kennen, schreiben Sie uns einfach! schulweg@kronenzeitung.at, Kennwort „Sicherer Schulweg“

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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