15.08.2020 15:04 |

Zeigt sich kämpferisch

Meghan mit Palast-Seitenhieb aus neuem Zuhause

Prinz Harry und Herzogin Meghan sind in den USA endlich angekommen. Das beweist das erste Video-Interview der 39-Jährigen aus ihrem neuen Zuhause in Montecito im Bezirk Santa Barbara. Darin gibt die ehemalige Schauspielerin nicht nur einen kleinen Einblick in ihr neues Heim, sondern kann sich den einen oder anderen Seitenhieb gegen die Royal Family nicht verkneifen.

Erst diese Woche wurde bekannt, dass Herzogin Meghan und Prinz Harry erneut umgezogen sind. Von der Villa des Musik-Moguls Tyler Perry in Beverly Hills übersiedelten die beiden royalen Aussteiger bereits im Juli in eine Luxusvilla in Montecito im Promi-Bezirk Santa Barbara. Einen ersten kleinen Einblick in ihr neues Domizil in der Nachbarschaft von Stars wie Oprah Winfrey, Ashton Kutcher und Mila Kunis oder Ellen DeGeneres gab die 39-Jährige nun am Freitag - und ließ dabei durchaus Kritik am britischen Königshaus durchblicken.

Im virtuellen Gespräch mit Journalistin Emily Ramshaw, Mitbegründerin und CEO von „The 19th“ (eine „gemeinnützige, unparteiische Nachrichtenredaktion“), sprach Meghan über die Rückkehr in ihre Heimat Kalifornien, während der systematische Rassismus in den USA mit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd erneut einen Höhepunkt erreicht zu haben schien. Hunderttausende Menschen gingen vor wenigen Wochen für die „Black Lives Matter“-Bewegung in den USA auf die Straßen.

Seitenhieb gegen Palast
„Zurückzukommen und diesen Zustand zu sehen war - wenn ich ehrlich bin - verheerend. Es war so traurig zu sehen, wo sich unser Land in diesem Moment befand“, erklärte Meghan, die für das Video-Interview in einem weißen, antik wirkenden Polstersessel vor einem Fenster und neben einem Tischchen mit einer weißen Orchidee Platz genommen hatte. Die Haare trug die Ex-Schauspielerin dabei wie schon vor wenigen Wochen mit Mittelscheitel und lang an den Seiten herunterfallend, ihr Top in Orange ließ ihren Teint zudem strahlen.

Die „Black Lives Matter“-Bewegung sei für sie jedoch „ein Silberstreif am Horizont“, so Meghan weiter. Sie freue sich, „ein Teil der Veränderungen zu sein, die diesbezüglich passieren“. Dass sich Meghan öffentlich politisch engagiert, wäre vor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen. Immerhin ist es aktiven Mitgliedern der Royal Family untersagt, sich politisch zu äußern.

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Ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein und meine Stimme auf eine Weise zu benutzen, wie ich es in letzter Zeit nicht konnte.

Herzogin Meghan

Sie sei daher auch froh, nun „meine Stimme auf eine Weise zu benutzen, wie es mir in letzter Zeit nicht möglich war“, fuhr Meghan fort. Eine Aussage, die durchaus als Seitenhieb gegen den Palast gewertet werden kann. Immerhin beklagte die Mutter des einjährigen Archie in der Vergangenheit zudem die fehlende Rückendeckung durch das Königshaus gegen untergriffige Medienberichte sowie das Verbot, sich gegen diese medialen Angriffe verteidigen zu dürfen.

Wenig verwunderlich ist daher auch, dass Meghan zum Schluss kommt: „Ja, es ist gut, zu Hause zu sein!“

Luxusvilla um 14,65 Millionen Dollar als neues Zuhause
Laut Medienberichten haben Harry und Meghan eine Luxusvilla um 14,65 Millionen Dollar im Promi-Ort Montecito erstanden. Das neue Heim, in dem die Sussexes mit Söhnchen Archie laut ihrem Sprecher bereits „sesshaft“ geworden seinen, hat unter anderem 16 Badezimmer, neun Schlafzimmer, ein Heimkino, einen eigenen Spa-Bereich, eine Bibliothek, ein Spielzimmer für Archie, einen Weinkeller und einen Fitnessraum. Außerdem ist das Anwesen von einem fünf Hektar großen Grundstück mit Olivenhain und Rosengarten sowie Swimmingpool, Teehaus, Spielplatz und Tennisplatz umgeben. Zudem gibt es ein Gästehaus, in dem Meghans Mutter Doria Ragland bereits übernachtet haben soll.

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