29.07.2020 06:00 |

„Krone“-Gastkommentar

Kurs auf neuem Höchststand: Goldene Krisenzeiten

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, das zeigte sich zuletzt wieder beim Blick auf die größeren Betrugsskandale. Da ein internationales Kartenhaus namens Wirecard, dort eine ehemalige Commerzialbank im Burgenland, deren Vorstand derart schillernd war, dass niemand mehr dahinter blicken mochte. Auch Aufsicht, Wirtschaftsprüfer und Staatsanwalt wurden in die Irre geführt. Und am Ende - auch das ist scheinbar dem Geist der momentanen Corona-Zeit geschuldet - zahlt wieder einmal der Steuerzahler.

Was kann Otto-Normalsparer in Zeiten wie diesen tun? Erstens: einen genauen Blick auf das Bankinstitut seiner Wahl werfen und die Einlagensicherung (100.000 Euro) beachten. Zweitens: diversifizieren. Soll heißen: die alte Drittel-Regel anwenden (ein Drittel Geld, ein Drittel Immobilien, ein Drittel Aktien). Drittens: auch edle Metalle nicht außer Acht lassen.

Was ich damit meine? Es ist kein Geheimnis, dass ich persönlich ein Faible für Gold habe. Der Gold-Kurs hat am Montag den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2011 übersprungen, er steht jetzt bei 1940 Dollar je Unze. Vor 17 Jahren hatte ich bei Bloomberg TV 2000 Dollar prognostiziert; das wurde bereits 2011 beinahe erreicht. Was Gold so glänzend macht, ist sein hohes Maß an Wertbeständigkeit. Sie bekommen für eine Unze immer ein bis zwei Maßanzüge. Das war schon im alten Rom so. Und ist heute nicht anders.

Christian Baha

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