09.07.2020 06:22 |

Ferrari-Jammer

Mamma mia! „Rote Göttin“ in der Hölle

Ferrari heimste beim ersten Rennen in Spielberg zwar einen zweiten Platz ein - warum, weiß man aber nicht. Pilot Charles Leclerc gibt zu, dass das Team am zweiten Rennwochenende höchstens überraschen kann. Die Tifosi hatten am Ring indes nie viel zu lachen.

Millionen Tifosi nicht nur in Italien - Ferrari ist mehr als ein Formel-1-Rennstall. Bewegt sich der Königsklassen-Tross aber nach Österreich, schicken die Fans ein lautes „Mamma mia!“ gen Himmel

Keine Spielberg-Liebe
Mittlerweile fährt Ferrari seine 71. (!) Rennsaison in der höchsten Motorsportklasse - in Spielberg stand die „rote Göttin“, wie sie unter Benzinbrüdern genannt wird, allerdings lediglich fünfmal auf dem obersten Treppchen! Obwohl man mit Lorenzo Bandini 1964 gleich das allererste Flugplatzrennen gewann und durch Jacky Ickx 1970 auch am damals neuen Österreichring triumphierte, musste man bis zum nächsten Jubel in Rot danach satte 29 Jahre warten - Eddie Irvine erlöste 1999 die Scuderia, ehe Legende Schumacher noch zweimal im neuen Jahrtausend (2002, 2003) zuschlug.

Das war’s aber auch schon. Der Rest ist italienischer Katzenjammer im steirisch grünen Murtal. Zuletzt ließ Charles Leclerc etwas hoffen: 2019 gab’s durch ihn Streckenrekord, am Sonntag landete der Monegasse auf Rang zwei. Dass man aufs Podium gespült wurde, war aber die Folge der Massenausfälle und Probleme anderer Teams.

Doppelt hält besser
„Wir hatten Glück, dass wir auf dem Podest gestanden sind“, gab der 22-jährige Jungstar zu. „Das aber zu wiederholen wird nicht einfach.“ Etwas Hoffnung machen die vielleicht doch früher als erwartet eintreffenden Updates am Auto - und der Umstand, dass man die gleiche Strecke erneut fährt. Leclerc: „Sofern es nicht regnet, weiß ich schon, wie das Auto reagiert.“

Georg Kallinger, Kronen Zeitung

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