28.06.2020 08:16 |

Das große Interview

Wolff: „Meine Vorfreude ist schon riesig“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff geht nach der monatelangen Pause mit großer Vorfreude in den Österreich-Doppelpack am 5. und 12. Juli am Red Bull Ring, erwartet dort eine „enge Kiste“ mit Max Verstappen. Lesen Sie hier das große Krone-Interview!

Krone: Noch eine Woche bis zur Startflagge in Spielberg. Wie groß ist deine Anspannung?
Wolff: Keine Anspannung, nur Vorfreude - vielleicht so, als würdest du einen Fisch aus dem Wasser holen.

Vor Geister-Kulisse
Das wird ungewohnt sein. Keine Termine, keine Medien. Nur die Rundenzeit, die Performance zählt. Es ist ein Kaltstart, weil niemand getestet hat. Aber es ist eine riesige Herausforderung, zumal es ja auch ganz andere Voraussetzungen sind als in anderen Jahren.

Kann man den W11 noch mit jenem Auto von Melbourne vergleichen?
Vergleichen ja, aber natürlich haben wir einige Updates draufgepackt, einen Schritt vorwärts gemacht. Und hier müssen die Fahrer das Auto wieder verstehen lernen. Eine Situation, die mir persönlich unheimlich taugt, weil es nach dieser langen ,Und-täglich grüßt-das-Murmeltier‘-Pause ans Eingemachte geht.

Spätestens in einer Woche muss dieses ,Murmeltier‘ aber erwacht sein.
(lacht) Das wacht definitiv auf. Spätestens am Samstag beim Qualifying wird es putzmunter sein.

Wie lange wird’s denn für Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dauern, um wieder in Fahrt zu sein?
Jeder wird wohl das erste freie Training nützen, um seinen Rhythmus zu finden.

Der Red Bull Ring war nicht immer der beste Partner für die „Silberpfeile“. Wie sind deine Erwartungen für heuer?
Bitte keine 35 Grad. Die Hitze und die relative Höhe in Spielberg waren nicht unbedingt die Stärke unseres Motors. Aber ich hoffe, dass wir daraus viel gelernt und dieses Problem schon besser im Griff haben.

In der Weltmeisterschaft rechnet man allgemein mit einem Zweikampf zwischen Mercedes und Red Bull
Red Bull mit Max Verstappen wird eine ziemliche Ansage für Spielberg. Darüber hinaus rechne ich mit einer sehr engen Kiste zwischen Red Bull und uns.

Die Corona-Sicherheitsvorkehrungen sind gewaltig. Wie wird sich das Leben der Mercedes-Crew in den Tagen in Österreich abspielen?
Wir werden natürlich in unserer ,Blase‘ leben, aber ich werde schon versuchen, dass ich die Jungs das eine oder andere Mal da für eine Radtour rausnehmen kann.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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