15.06.2020 13:52 |

Corona-Impfung

Deutschland beteiligt sich an Impfstoffentwickler

Der deutsche Staat hat sich im Rennen um einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus am Tübinger Biotechnologie-Unternehmen CureVac des SAP-Mitgründers Dietmar Hopp beteiligt. Der Bund möchte 300 Millionen Euro über die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) investieren. Das teilten Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Hopp am Montag mit.

Der Milliardär und Fußball-Mäzen Hopp hatte bereits Mitte März Hoffnung auf einen Covid-19-Impfstoff im Herbst 2020 geweckt. Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass der Impfstoff spätestens in einem Jahr kommen soll.

Weltweites Wettrennen um Impfstoff
CureVac befindet sich derzeit, wie viele weitere Unternehmen auf der ganzen Welt, in einem Wettlauf auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff. Bereits Mitte Mai hatte CureVac positive vorklinische Ergebnisse veröffentlicht.

USA wollten angeblich bei CureVac einsteigen
Mitte März war ebenfalls bekannt geworden, dass US-Präsident Donald Trump angeblich einen Einstieg der USA beim Tübinger Unternehmen in Betracht gezogen habe. CureVac wies entsprechende Berichte jedoch als falsch zurück. Die Bundesregierung antwortete auf die Gerüchte damals, dass man „sehr daran interessiert“ sei, dass der Impfstoff gegen SARS-CoV-2 in Europa entwickelt werde.

Die Investition des deutschen Bundes in der Höhe von 300 Millionen Euro soll etwa einer Beteiligung von 23 Prozent an CureVac entsprechen.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).