08.05.2020 14:00 |

Fußball

Goiginger: „Will noch stärker zurückkommen“

LASK-Profi Thomas Goiginger macht in der Rehabilitation nach dem Kreuzbandriss vor exakt zwei Monaten schon große Fortschritte. Ganz wichtig für den 27-jährigen Köstendorfer dabei: die regelmäßigen Besuche bei Sportwissenschafter Franz Leberbauer in Fuschl. Dessen Therapien schon oft Wunder wirkten – wie etwa im Vorjahr bei Wolfsburgs Xaver Schlager.

Strahlender Sonnenschein in Fuschl. Wo im Strandbad Thomas Goiginger zur Therapie bei Franz Leberbauer erscheint. Trotz Corona-Krise hat der Flügelflitzer von Tabellenführer LASK ein Lächeln auf den Lippen – zwei Monate nach dem Kreuzbandriss im linken Knie. Für den Köstendorfer die erste schwere Verletzung. „Und ein riesiger Schock“, gestand der 27-Jährige. Der in sieben Monaten zuvor 35 Pflichtspiele absolviert, sein Debüt im ÖFB-Team gefeiert hatte.

Auf einmal Stillstand - aber nach der OP bei Dr. Fink in Tirol schöpfte er schnell Hoffnung, auch dank Top-Betreuung. Zum einen durch seine Physios beim LASK – zum anderen zweimal die Woche bei Sportwissenschafter Franz Leberbauer und Trainingstherapeutin Sabine Schäffer in Fuschl. „Thomas konnte vier Wochen nach der OP schon 20 Minuten locker laufen“, erzählte Leberbauer, „da sind andere noch mit Krücken oder einer Schiene unterwegs.

„Man geht mit einem besseren Gefühl wieder raus“

Seine „funktionelle Intensiv-Intervention“ fruchtet einmal mehr. „Mein ganzes Know-how aus 30 Jahren mit über 20.000 Übungen habe ich in einem Modul zusammen gefasst, kann es auf jede Verletzung abstimmen“, betont der 64-Jährige. So war 2019 Wolfsburgs Xaver Schlager mit Sprunggelenksbruch und Syndesmosebandriss nach drei Monaten wieder im Einsatz. Prognostizierte Pause: sieben Monate.

„Es ist ein intensives, anderes Training, als man gewohnt ist. Aber man geht immer mit einem besseren Gefühl wieder raus“, setzt „Goigi“ auf Leberbauers Erfahrung. Auch in der Zwangspause, in der ihm Freundin Anna-Maria eine wichtige Stütze ist, hat er wieder neue Ziele im Visier. „Das wichtigste ist, zu 100 Prozent fit zu werden. Ich will mich in gewissen Bereichen aber steigern, stärker zurückkommen.“

Neue geistige Impulse mit Meditation

Wie LASK-Teamkollege Marvin Potzmann, den dasselbe Kreuzband-Schicksal ereilte. „Wir pushen uns gegenseitig“, so Goiginger, der mit Meditation auch geistig neue Impulse setzt. Leberbauer ist mit dem Heilungsverlauf jedenfalls sehr zufrieden. „Bald wird er wieder mit dem Ball trainieren können.“ Für einen Kicker Balsam auf die Wunden

Herbert Struber
Herbert Struber
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