26.04.2020 17:21 |

Lockdown-Schabernack

Zeichnungen statt Fotos an Wand - keiner merkt‘s

Eine junge US-Amerikanerin hat aus Lockdown-Langeweile an der Wand hängende Familienfotos über elf Tage gegen selbst mit Buntstiften gemalte Zeichnungen ausgetauscht - und ihre Eltern haben es nicht bemerkt.

Ein Video, in dem jemand Familienfotos durch Aufnahmen des Schauspielers Nicolas Cage ersetzt hatte, ging der Grafikerin Kristen Vogel einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie wollte ihre Eltern mit einem ähnlichen Schabernack hereinlegen. Ihre Chance kam mit der Corona-Krise, denn endlich hatte sie Zeit, ihre Idee umzusetzen und die Familienfotos, die ihre Eltern liebevoll an die Wand gehängt hatten, durch selbst gezeichnete Bilder zu ersetzen, ohne dass sie dabei erwischt wird.

Elf Tage unbemerkt
Und tatsächlich: Elf Tage lang hat niemand bemerkt, dass sie jeden Tag eines der Bilder, wenn gerade niemand im Raum war, gegen eine Zeichnung ausgetauscht hat. Auf Facebook postete Vogler tagelang Fotos, auf denen immer mehr Bilder plötzlich ein wenig anders aussahen. Ihre Eltern gingen daran einfach vorbei.

Am Ostersonntag wäre sie sogar fast erwischt worden. Sie erzählte gegenüber „Fox“: „Ich zog den Rahmen herunter und war gerade dabei, meine Zeichnung reinzulegen, als beide aufstanden und während eines Werbespots herumliefen“, sagte Vogler. „Ich musste mich im Badezimmer verstecken, hielt immer noch den Rahmen und wollte, dass sie weggingen. Ich weiß immer noch nicht, wie das leere Quadrat eines fehlenden Rahmens übersehen wurde, aber so war es, und der Streich ging weiter. “

Abschluss-Foto verriet sie
Als Vogler dann ihr Schulabschluss-Foto ausgetauscht hatte, flog der Streich dann doch endlich auf. „Wir standen bei den Fotos und Buntstiftzeichnungen im Raum und sprachen nur über den verrückten Regen draußen“, so die Tochter. Ihre Mutter hätte dabei einen Blick auf die Wand geworfen und plötzlich gesagt: „Warte, was?“ 

Und damit war der Streich enthüllt. Ein Video zeigt die lachende Mutter vor den Gemälden. Der Vater kommt dazu und erklärt, er hätte einmal schon etwas bemerkt, sei dann aber weitergeeilt. „Natürlich hatten sie Ausreden dafür, warum sie es nicht bemerkt haben. Meine Mutter behauptete, es war, weil sie keine Brille hat, und mein Vater sagt gern, er hätte es im Hinterkopf gewusst“, schildert Vogler. 

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