Vor Trainingsstart

LASK prescht mit Corona-Tests vor

Das 30-seitige Konzept der Bundesliga wird nun von den Bundesliga-Vereinen diskutiert. Vorerst muss man auf den Erlass der Regierung am Montag warten. Der LASK testet aber schon am Samstag alle Spieler und das Trainerteam.

Antikörper-Screenings bei allen Spielern vorm Trainingsstart, Corona-Tests im wöchentlichen Rhythmus, zeitlich getrennte Kleingruppen-Trainings (sechs bis acht Spieler), markierte Trinkflaschen, Tragen von Schutzmasken auf dem Klub-Gelände, Desinfektionsspender bei den Türen. Auch alle benutzten Geräte (z.B. Duschen) müssen desinfiziert werden. Weist ein Spieler Symptome auf, wird seine Trainings-Gruppe isoliert.

LASK als Vorreiter
Ehe am Dienstag die zwölf Bundesligisten und Cup-Finalist Lustenau wieder in Kleingruppen trainieren dürfen, muss die Regierung am Montag das „absegnen“, was die Liga in ihrem 30-seitigen Konzept mit Experten erarbeitete und empfiehlt. Der LASK reagierte aber schon jetzt und agiert wie schon bei der Abwendung der Kurzarbeit als Vorreiter. Bereits heute Samstag werden nach einem exakten Zeitplan in der Raiffeisen Arena alle Spieler und Trainer getestet.

Auch Trainer dabei
Die Kosten dafür muss natürlich der LASK tragen. Auch Erfolgscoach Valérien Ismaël wird heute dabei sein, nachdem der 44-Jährige die letzten Wochen bei seiner Familie in Erding/D. war. In Quarantäne muss Ismaël aufgrund der Arbeitsbescheinigung aber nicht. „Gesundheit und Verantwortung stehen für uns über allem. Uns ist es zum Schutz aller Akteure daher wichtig, den Gesundheitszustand der Beteiligten bereits im Vorfeld erheben zu lassen“, sagt Präsident Siegmund Gruber zu dem Schritt. Zudem bekommen Business-Klub-Besucher und Dauerkartenbesitzer als Dank für ihre Unterstützung die Möglichkeit, über die Website des LASK Corona-Tests zu ordern.

Daniel Lemberger/Kronen Zeitung

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