17.04.2020 14:10 |

Er war beim Frisör

Modischer Haarschnitt entlarvte „Isolationssünder“

Ermittler in der Lombardei haben einen 50-Jährigen erwischt, der sich nicht an die Ausgangssperre gehalten hatte. Entlarvt wurde der „Isolationssünder“ kurioserweise durch seinen modischen Haarschnitt, der den Polizisten verdächtig vorkam. Der Mann gab daraufhin zu, dass er zuvor beim Frisör gewesen war.

Dieser Haarschnitt war teuer! Der Verdächtige mit der schicken Frisur wurde in der Kleinstadt Rovellasca aufgegriffen. Er sei gerade beim Friseur gewesen, gestand der Italiener. Sowohl gegen den Kunden als auch den Haarkünstler, der trotz des Lockdowns weitergearbeitet hatte, wurde Anzeige erstattet.

Strenge Kontrollen, saftige Strafen
Der Friseur hätte eigentlich seit 10. März geschlossen haben sollen. Durchschnittlich werden 10.000 Italiener wegen Verstößen gegen die bis 3. Mai gültige Ausgangssperre bestraft. Die Strafen reichen von 400 bis 3000 Euro - es wird scharf kontrolliert. 

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