Wut-Posting aus AKH

Masken liegen auf Straßen, kein Nachschub im Labor

Wien
07.04.2020 06:00

Mitarbeiter im Wiener AKH holen sich Masken beim Spar, während andere sie wegschmeißen. Der Hilfeschrei einer Medizinerin sorgt für Wirbel.

Auf Twitter schildert die Laborantin im AKH die Zustände: „Wir bekommen derzeit nicht einmal Nachschub an simplen OP-Masken. Wir holen uns das Gratis-Modell beim Spar bzw. nähen selbst.“

Nur FFP1-Masken aus Uraltbeständen, durch die man nach 30 Minuten Hautrötungen bekommt, würden sie erhalten. Besonders traurig sei es da zu sehen, wie Menschen ihre Masken einfach auf die Straße werfen.

(Bild: stock.adobe.com)

Ausgabe nach Ansteckungsrisiko bewertet
Der Krankenanstaltenverbund (KAV) versichert, es gebe ausreichend Schutzmasken. Der Nachschub sei auch durch eine Lieferung aus Schanghai vorerst gesichert. Aber der KAV regle die Ausgabe streng und habe die Berufsgruppen nach dem Ansteckungsrisiko bewertet. Für Mitarbeiter ohne Patientenkontakt, darunter Laborpersonal, sei keine Ausrüstung erforderlich. Der KAV führe „sporadisch Taschenkontrollen“ der Angestellten durch.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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