01.04.2020 13:36 |

E-Learning-Überblick

„Mathe-Trainer“: Online, interaktiv & multimedial!

krone.at veröffentlicht angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise eine Fülle an Lerntipps und wertvollen Links zu Apps und Tools zum erfolgreichen E-Learning - und wird Eltern und Schüler auch weiterhin in dieser besonders herausfordernden Zeit unterstützen. Vor allem beim Mathematik-Lernen zu Hause sind viele Familien jetzt überfordert. Hier schafft der „Mathe-Trainer“ Abhilfe - und das bis zum Ende des Schuljahrs kostenlos. Optimal zum selbständigen Üben für die Sekundarstufe, stößt das Programm auf hohe Akzeptanz - auch weil es tatsächlich online, interaktiv und multimedial funktioniert. Mehr als eine Million Beispiele sind in den ersten beiden „Corona-Wochen“ gerechnet worden!

Der Bildungsverlag Lemberger- der auch sein umfangreiches digitales Schulbuch-Sortiment angesichts der Coronavirus-Krise größtenteils kostenlos im Internet zur Verfügung stellt - bietet zusammen mit dem Verlag Chocolate mit dem „Mathe-Trainer“ ein sehr nützliches - und vor allem auch tatsächlich digitales - E-Learning-Werkzeug an. Das Mathematik-Lernprogramm richtet sich an Lehrkräfte sowie Schüler der 5. bis 12. Schulstufe (AHS, NMS, und zum Teil BHS). Ziel des interaktiven Online-Programms ist es, mathematische Fähigkeiten optimal zu fördern.

Täglich werden rund 150.000 Beispiele gerechnet
Derzeit werden auf dem „Mathe-Trainer“ jeden Tag von Österreichs Schülern rund 150.000 Mathematikbeispiele gerechnet. Rund 500 Mathe-Lehrer geben Schülern pro Tag zwischen 500 bis 600 Mathe-Aufgaben. Das alles geschieht online, interaktiv und multimedial in 2D und 3D, wie Dr. Gerhard Hauke, Geschäftsführer vom Chocolate Verlag, gegenüber krone.at betont (siehe Video oben).

Der „Mathe-Trainer“ erkennt, ob Beispiele wirklich verstanden wurden oder nicht. Je nachdem kann jeder Schüler maßgeschneiderte neue Beispiele bekommen. Diese können auch aus anderen Schulstufen sein. Der „Mathe-Trainer“ beinhaltet derzeit weit über 3000 interaktive Beispiele für die Sekundarstufen 1 und 2 und wächst rasant.

Von Grundrechnungsarten über interaktive Geometrie und das Rechnen mit Termen bis zu Funktionen warten Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - die sich adaptiv ändern können, je nachdem, wie häufig sie korrekt gelöst wurden. Hat ein Kind Probleme bei einem Beispiel (z.B. Addieren von Brüchen), weil ihm eine grundlegende Kompetenz fehlt (z.B. Erweitern), schlägt das Programm Beispiele, welche die zugrundeliegende Kompetenz fördern, vor.

Online-Training, aber auch Arbeitsblätter zum Ausdrucken
Beliebteste Beispiele sind aktuell jene, die sich von den typischen Schulbuchbeispielen auf Papier abheben und eine gewisse Kreativität und/oder Vorstellungskraft erfordern. Wie etwa Beispiele, bei denen in 2D od. 3D ein Punkt in einem Koordinatensystem verschoben werden muss oder wo Dreiecke verformt werden, sodass sie eine bestimmte Gestalt annehmen. Solche Beispiele haben die höchsten Zugriffsraten. Heißt: Schüler wollen kreativ gefordert werden!

Manche Kapitel eignen sich weniger für ein Online-Training, da man hier Papier und Bleistift benötigt. (Z.B. Lösen von komplexeren Gleichungen). Hier sind Arbeitsblattgeneratoren das Mittel der Wahl, mit Hilfe derer mit wenigen Klicks beliebig viele Beispiele generiert werden können. Zahlenraum und Schwierigkeitsgrade können variiert werden. Die so erstellten Arbeitsblätter können dann - mit oder ohne - Lösungen ausgedruckt werden. Zusatz: der Arbeitsblattgenerator produziert zu ausgewählten Themen „unendlich“ viele Übungsbeispiele.

„Größtes Klassenzimmer Österreichs“
Lehrern steht überdies der sehr beliebte und nützliche Schularbeitengenerator zum Erstellen von Schularbeiten und Tests zur Verfügung. Und, sie können an Hand von Rückmeldungen des Systems erkennen, wie schnell ein jeweiliger Schüler das mathematische Problem erfasst und/oder gelöst hat oder auch nicht. Sie können die Fähigkeiten und auch die Lücken zeitnah einschätzen und entsprechend reagieren. Man kann also mit dem „Mathe-Trainer“ lernen und lehren. Kurz, alles funktioniert, wie es Bundeskanzler Sebastian Kurz auch Mitte März gewollt hat, über digitale Kanäle, so Dr. Hauke, der das Programm als das „größte Klassenzimmer Österreichs“ bezeichnet.

„Wir haben in dieser Ausnahmesituation allen Schulen, also Kunden und Nicht-Kunden, angeboten, das Ebook Plus ‘Mathe-Trainer‘ gratis bis Ende des Schuljahres zu nutzen.“ Um dem Ansturm an Anwendern dabei gerecht zu werden, mussten bereits alle Server getauscht werden - sonst wäre die Plattform angesichts der enormen Zahl an gleichzeitigen Zugriffen bereits in die Knie gegangen. Das Team um Dr. Hauke arbeitet derzeit 7 Tage die Woche im Schichtbetrieb, um das einwandfreie Funktionieren des „Mathe-Trainer“ zu gewährleisten - „sehr motiviert“, dank dem zahlreichen dankbaren Feedback per Telefon und E-Mail.

50 Prozent der Zugriffe auf den „Mathe-Trainer“ erfolgen übrigens derzeit am Vormittag, also in der Unterrichtszeit zwischen 8 Uhr und 12 Uhr. Die ersten Beispiele werden von den Schülern ab 7 Uhr gelöst. Und die letzten User tummeln sich bis Mitternacht und setzen sich mit Mathematik auseinander.

Sinnerfassend Lesen: Je mehr Text, desto schlechter die Ergebnisse
Eine ernüchternde Erkenntnis aus den Daten des „Mathe-Trainers“ ist allerdings: Jede Art von Multiple-Choice-Format fällt den Betreibern zufolge den Schülern der SEK 1 aber auch in der SEK 2 sehr schwer. Grund dafür sei, dass bei diesen Beispielen mehr gelesen werden muss, und sinnerfassendes Lesen selbst bei Maturanten noch häufig ein Problem darstelle. Allgemein sei festzustellen: Je mehr Text in einem Beispiel vorkommt, desto schlechter ist das Abschneiden bzw. sind die Ergebnisse!

Der „Mathe-Trainer“ ist das approbierte Ebook Plus zu der Schulbuchreihe "Genial! Mathematik" sowie der Schulbuchreihe Mathematik AHS (Verlage Lemberger und Chocolate).

Harald Dragan
Harald Dragan
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