26.03.2020 06:32 |

Erntehelfer gesucht

Ministerium: Zuverdienst neben Kurzarbeit möglich

Wer zurzeit als Folge der Coronavirus-Krise in Kurzarbeit ist, darf in der arbeitsfreien Zeit unbeschränkt dazuverdienen - das hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) nun klargestellt. Zu bezahlen seien lediglich die regulären Abgaben und Steuern. Erntehelfer würden jetzt beispielsweise dringend gebraucht, erklärten am Mittwochabend das Arbeits- und das Landwirtschaftsministerium in einer Mitteilung.

„Wir bitten daher Personen in Kurzarbeit, in versorgungskritischen Bereichen, wie der Lebensmittelerzeugung, mitzuhelfen. Mit der Plattform dielebensmittelhelfer.at bringen wir Arbeitskräfte und Betriebe zusammen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Chance, die Zeit sinnvoll zu nützen“
„Damit die Versorgung von uns allen weiterhin sichergestellt werden kann, brauchen wir Unterstützung. Mein Appell an alle, die derzeit nicht oder weniger arbeiten und auch keine Kinder zu versorgen haben: Das ist eine Chance, die Zeit sinnvoll zu nützen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Melden Sie sich“, wird Aschbacher in einer gemeinsamen Aussendung der Ministerien zitiert. 

Betrieben fehlen die Saisonniers
Wegen der geltenden Reisebeschränkungen können jetzt viele Saisonniers nicht nach Österreich kommen. Darum soll mit einem Erlass geregelt werden, dass Betriebe, die jetzt neue Bewilligungen beantragen, diese auch bekommen.

Zeitlich begrenzte Überschreitungen der Kontingente seien zulässig. Arbeitgeber sollen bekanntgeben, welche Bewilligungen nicht mehr in Anspruch genommen werden können, weil der Saisonnier nicht einreisen kann. „Wenn Arbeitskräfte auf Grund der derzeitigen Situation nicht nach Österreich einreisen können, dürfen Betriebe neue Saisonniers suchen“, so Aschbacher.

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