26.02.2020 15:02 |

Vor 5 Jahren geplant

Jetzt kommen die „schwimmenden Gärten“ doch

Vor fünf Jahren angekündigt, werden sie jetzt schon umgesetzt (Achtung, Ironie!) - die Rede ist von den schwimmenden Gärten am Wiener Donaukanal, die schon als versunken galten. Das Projekt kostet 3,5 Millionen Euro, bringt Holzdecks, Bepflanzungen, Sitzmöglichkeiten - und eine Eröffnung nach dem Sommer.

So stolz war Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) auf ihre schwimmenden Gärten - und dann wurde eine ganze Legislaturperiode nichts daraus. „Dem Plan, die ehemalige Kaiserbadschleuse zu begrünen und für die Menschen nutzbar zu machen, ging eine sinnlose Blockade der niemals genutzten Betonfläche durch Ex-Pächter Norbert Weber voraus“, so Sima: „Weber, der auch Ex-Pächter der ehemaligen Copa Kagrana, heute CopaBeach, ist, nutzte die Fläche am Donaukanal nie, blockierte aber jegliche Neugestaltung.“

„Coole Sitzgelegenheiten“
Und jetzt kommen die Gärten doch. Geplant sind eine „Chill-Area“, eine Überplattung, die eine neue Verbindung zwischen Donaukanal-Promenade und der nicht genutzten Kaiserbadschleuse schafft, viel Grün und „coole Sitzgelegenheiten“. Was das Projekt so teuer macht: der Denkmalschutz.

Durch eine Entsiegelung und Begrünung wird der einfallende Luftstrom entlang von Donau und Donaukanal gefördert - wie ein riesiger Ventilator für die Umgebung. Eine Hiobsbotschaft gibt es natürlich: Die Eröffnung ist für September geplant. Da wird es wieder kühler.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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