24.02.2020 15:12 |

Harry und Meghan

Briten sauer wegen Seitenhieb gegen die Queen

Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen für großen Ärger im Königreich. In einer Erklärung auf ihrer Website, in der sie schreiben, dass sie das Wort „Royal“ mit dem Ende ihrer „Amtszeit“ bei den Royals am 31. Mai nicht nutzen werden, finden sich spitze Formulierungen, die von britischen Zeitungen als Kritik an der Queen gewertet werden.

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Vor einigen Tagen hatte Queen Elizabeth erklärt, dass sie die Nutzung des Markennamens „Royal Sussex“ nicht dulden werde, nachdem der Herzog und die Herzogin von Sussex bekannt gegeben hatten, sich in Zukunft von ihren königlichen Pflichten zurückzuziehen.

Kritik an der Queen
Auf ihrer Website erklärten Prinz Harry und Herzogin Meghan nun am Wochenende, dass sie das Wort „Royal“ daher demnächst nicht mehr benutzen wollen. Die Bekanntgabe dieser Neuigkeit wurde allerdings ziemlich spitz formuliert und wird daher von Adelsexperten als Seitenhieb auf die Queen gelesen. Es heißt dort: „Obwohl es keine Rechtsprechung der Monarchie oder Regierung bezüglich der Nutzung des Wortes ,Royal‘ in Übersee gibt, sehen der Herzog und die Herzogin von Sussex davon ab, ,Sussex Royal‘ oder eine Variante des Wortes ,Royal‘ in irgendeinem Gebiet (weder im Vereinigten Königreich noch anderswo) nach der Übergangsphase im Frühjahr 2020 zu nutzen.“

Der Queen vorzuwerfen, es gebe dafür keine Gesetze, wird von vielen als Affront gegen die beliebte 93-jährige Monarchin gewertet. Und nicht nur das. Auch ein weiterer Satz in dem Statement ist ein Angriff auf die königliche Großmutter. So heißt es in Anspielung auf die Prinzessinnen Eugenie und Beatrice, die Jobs haben: „Während es für andere Mitglieder der königlichen Familie einen Präzedenzfall gibt, sich eine Beschäftigung außerhalb der Institution zu suchen, wurde für den Duke und die Duchess of Sussex eine zwölfmonatige Überprüfungsfrist angeordnet.“

Meghan glaubt an Erfolg
Herzogin Meghan soll unterdessen in ihrem Freundeskreis erklärt haben, der Name „Royal Sussex“ habe sowieso keine große Bedeutung. 

Die „Daily Mail“ zitierte: „Meghan erzählte ihrem Freundeskreis, dass sie mit oder ohne dem aktuellen Markennamen Erfolg haben werden. Sie sagte, dass Harry und Archie auch unabhängig von dem Namen königliches Blut haben und ihnen das niemand wegnehmen kann. Und dass sie als Familie immer als mit zum Königshaus gehörend betrachtet werden. Sie sagte, dass sie wissen, was ihre wahren Intentionen sind und dass das alles sei, was zählt.“

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Sie sagte, dass Harry und Archie auch unabhängig von dem Namen königliches Blut haben und ihnen das niemand wegnehmen kann. Und dass sie als Familie immer als mit zum Königshaus gehörend betrachtet werden.

Ein Vertrauter von Herzogin Meghan

Das Paar hatte am Mittwoch angekündigt, sich am 31. März offiziell aus ihren königlichen Pflichten zurückzuziehen und ab dem 1. April keine offiziellen Termine mehr im Auftrag von Königin Elizabeth II. wahrzunehmen. Ihnen steht demnach ab diesem Zeitpunkt auch kein Büro mehr im Buckingham-Palast zur Verfügung. Zudem werden sie künftig offiziell von ihrer Stiftung vertreten. 

Das Paar lebt seit seinem Rückzug aus der ersten Reihe der Royals gemeinsam mit Sohn Archie hauptsächlich in einer Luxusvilla an der kanadischen Westküste.

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