17.02.2020 05:00 |

Bei FF Reideben:

Bilanz für die fliegenden Augen der Feuerwehr

Seit Sommer 2018 geht die Freiwillige Feuerwehr Reideben im Lavanttal als einzige Kärntner Wehr mit einer Flugdrohne auch in die Luft. Der mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Flugroboter erleichtert den Einsatzkräften nicht nur die Suche nach Glutnestern, sondern unterstützt auch bei Suchaktionen und mehr

Die Stadtgemeinde Wolfsberg schaffte die Flugdrohne für die FF Reideben an. Die Kameraden dieser Lavanttaler Feuerwehr gelten nämlich im gesamten Bezirk als Experten für Waldbrandbekämpfung – und Drohnen können vor allem in diesem Bereich effektiv für die Suche nach Glutnestern eingesetzt werden. „Unsere Drohne verfügt über eine eingebaute Wärmebild- und Restlichtkamera und kann mit drei Akkuladungen bis zu 90 Minuten in der Luft im Einsatz stehen“, erklärt Christian Hartl, Kommandant der Feuerwehr Reideben. Das Einsatzspektrum des Flugroboters umfasst aber nicht nur die Glutnester- und Brandherdsuche: „Neben der Feuer-Hot-Spot-Suche wird die Drohne auch bei Personen- oder Tiersuchen sowie bei der Aufnahme von Lagebildern für Katastropheneinsätze eingesetzt“, ergänzt Hartl.

So hob das „fliegende Auge“ der FF Reideben zuletzt, wie berichtet, bei der Brandherdsuche über der Autohalle in St. Andrä ab. Auch einen entlaufenen Stier in St. Stefan lokalisierte die Feuerwehr-Drohne rasch. Hartl: „Beim letzten Hochwasser-Einsatz in Lavamünd wurde sie zudem vom Bezirkshauptmann zur Lageübersicht angefordert.“ Durch die Drohne können oft kostspielige Helikopter-Flüge eingespart werden.

Alex Schwab
Alex Schwab
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