08.02.2020 12:29 |

Kilometerweit verfolgt

1,08 Promille, 229 km/h: Jagd auf Alkoraser auf A2

Rasante Verfolgungsjagd in der Nacht auf Samstag auf der Südautobahn an der Wiener Stadtgrenze: Ein Autolenker hatte mit weit überhöhter Geschwindigkeit eine Zivilstreife der Exekutive überholt und brauste mit seinem BMW mit bis zu 229 km/h in Richtung Traiskirchen. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf, erst als der Rowdy die Autobahn bei der Ausfahrt Traiskirchen verließ, konnte die Polizei den Wagen stoppen. Der Lenker hatte mehr als ein Promille Alkohol im Blut. 

Der Autolenker hatte laut Polizeisprecher Paul Eidenberger die Zivilstreife gegen 1.30 Uhr mit weit überhöhtem Tempo überholt, mit bis zu 229 km/h raste der Fahrer in Richtung Traiskirchen davon. Bei der Ausfahrt Traiskirchen fuhr der Verdächtige von A2 ab und konnte wenig später im Ortsgebiet von der Polizei gestoppt werden. Ein bei dem 30 Jahre alten Lenker durchgeführter Alkotest sollte 1,08 Promille ergeben. Den Führerschein nahmen die Beamten dem Raser noch an Ort und Stelle ab, hieß es.

Auf Polizist frontal zugefahren
Doch es war nicht der erste Alkolenker dieser Nacht: Bereits um 23.45 Uhr hatte es einen weiteren Vorfall mit einem betrunkenen Autofahrer im Wiener Bezirk Brigittenau gegeben. Ein Zeuge sah in der Dammstraße, wie ein Pkw-Lenker mit seinem Wagen mehrere geparkte Autos touchierte und Fahrerflucht beging. Er verständigte daraufhin die Polizei.

Die Beamten entdeckten laut Eidenberger den langsam fahrenden Wagen und versuchten, ihn zu stoppen. Der Lenker ignorierte jedoch die Anhalteversuche und erfasste mit dem Wagen beinahe einen Polizisten, auf den er frontal zufuhr. In der Brigittagasse errichtete die Polizei eine Straßensperre und konnte auf diese Weise den Betrunkenen zum Anhalten zwingen.

1,54 Promille
Der Lenker, ein 53-jähriger polnischer Staatsbürger, wurde aus dem Wagen gezogen und festgenommen. Bei ihm wurde ein Blutalkoholgehalt von 1,54 Promille festgestellt. Auch er wurde dadurch seinen Führerschein los. Dazu hat er mehrere Anzeigen zu erwarten, unter anderem wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie wegen diverser Verwaltungsdelikte wie das Verursachen eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht und Alkohol am Steuer.

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