24.01.2020 15:01 |

Unterschriftenaktion

Wiener ÖVP macht gegen Dianabad-Schließung mobil

Ende Oktober soll das Dianabad in der Wiener Leopoldstadt geschlossen werden. Der Eigentümer will den Betrieb nicht fortführen, die Stadt zeigt kein Interesse. Gemeinderätin Sabine Schwarz (ÖVP) startet nun eine Unterschriftensammlung: „Die Stadt darf nicht gegen den Willen der Bürger handeln.“

Der Termin für die Schließung ergibt sich aus einer Vereinbarung mit der Stadt vor der Eröffnung im Jahr 2000. Für eine Förderung von rund 14,5 Millionen Euro beim Neubau mussten sich die Eigentümer verpflichten, den Badebetrieb 20 Jahre lang aufrechtzuerhalten. Diese Zeit ist im Oktober um. Die Betreibergesellschaft - hinter der die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien und die Uniqa stehen - hat die Schließung danach mehrfach angekündigt.

Ort für Familien erhalten
Trotzdem wäre das Ende des geschichtsträchtigen Bades nicht unausweichlich gewesen: „Es gab konkrete Mietangebote, die die Stadt unverständlicherweise abgelehnt hat“, erzählt Schwarz. Es müsse endlich etwas passieren, damit dieser Ort für Familien erhalten bleibt.

Ob das so kommt, ist fraglich: Von der Stadt hieß es bisher, dass die Miete oder ein Kauf kein Thema seien, da zusätzlich viel Geld für die Sanierung und den Betrieb fällig wäre.

Phillip Wagner, Kronen Zeitung

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