Erfolgreicher Start:

14 Monate an der Fusion der Krankenhäuser gefeilt

Anfang des Jahres schlossen sich die Krankenhäuser Steyr und Kirchdorf zum Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum zusammen. Das Werkl läuft. Gröbere Startschwierigkeiten? Fehlanzeige. Das liegt auch daran, dass die Vorarbeiten für die Fusion im November 2018 in die Wege geleitet wurden.

Knapp 2600 Mitarbeiter, 860 Betten, 21 Abteilungen und 10 Institute umfasst das neue Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum. Die Koordination stellte die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Am Tag der Fusion haben 60 Mitarbeiter Extra-Schichten eingelegt. „In der Silvesternacht wurden mehr als 80 Programme und über zwei Milliarden Datenbewegungen übertragen“, erinnert sich Heinz Kosma, kaufmännischer Direktor des Klinikums.

Prozess läuft noch
„Jetzt geht es um Gemeinsamkeit, nicht um Einheitlichkeit. Die große Herausforderung lautet, eine Kultur des Miteinanders zu schaffen“, ist für Gesundheitsholding-Boss Franz Harnoncourt der Fusionsprozess noch nicht völlig beendet.

Viele verletzte Wintersportler
Einen Schwerpunkt des mitten in einer Erlebnis- und Wintersportregion gelegenen Klinikums bildet die Akutmedizin. Besonders in den Wintermonaten haben die Ärzte alle Hände voll zu tun. In Kirchdorf suchen jährlich rund 800 Wintersportler das Krankenhaus auf - mit mehr oder weniger großen Verletzungen.

Große Kooperationspläne
Deutlich ausgebaut soll künftig die Kooperation mit dem niedergelassenen Bereich werden. Als Beispiel dient das Klinikum Kirchdorf mit der Kindergruppenpraxis direkt im Haus.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Dienstag, 20. Oktober 2020
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