15.01.2020 11:00 |

Gesamtkonzept

Aufschwung für die Regionalstadtbahn

Das Einzugsgebiet der Stadt Salzburg ist mit 1,1 Millionen Menschen riesig. Umso wichtiger ist ein Gesamtkonzept im Verkehr – sowohl im öffentlichen wie im individuellen. Die Regionalstadtbahn von Nord nach Süd soll ein Teil davon werden. Politik in Stadt und Land visieren den Spatenstich für das Jahr 2023 an.

Die Regionalstadtbahn, liebevoll Mini-U-Bahn genannt, soll die Hauptschlagader des öffentlichen Verkehrs in Salzburg werden. „Studien zeigen den Sinn des Nord-Süd-Korridors“, so Stefan Knittel, Geschäftsführer der Projektgesellschaft. In einem Gesamtkonzept müssen aber viele Bereiche berücksichtig werden, wie der Anschluss aller anderen Gleise oder auch der Individualverkehr.

Bereits seit den 90er-Jahren ist Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) immer wieder mit dem Projekt beschäftigt. Auch er sieht jetzt eine große Chance für die Umsetzung, ebenso wie Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP): „Wir werden uns nicht davon abbringen lassen.“ Interessant: Sollte es durch die Bahn zu Einschnitten auf den Straßen kommen, hält Preuner einen Kapuzinerbergtunnel für unausweichlich. Noch heuer sollen die fertigen Pläne für den ersten Schritt, die Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz, präsentiert werden.

F. Roittner

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