Job-Details offen:

Causa um abberufenen BH-Chef Wojak schwelt weiter

Vom neuem Job-Angebot durch das Land Oberösterreich hängt es ab, ob der abgesetzte BH-Chef vors Arbeitsgericht zieht. „Der große Trennungsschmerz wird bleiben“, sagt Wojak mit Blick auf „seinen“ Bezirk und die Menschen dort.

Seit Donnerstag, 9. Jänner, ist Georg Wojak auch rein formell nicht mehr Bezirkshauptmann von Braunau. Abberufen wurde er von LH Thomas Stelzer (ÖVP) ja schon am 8. Oktober, auf einstimmige Empfehlung einer Begutachtungskommission wegen seines Führungsverhaltens.

Überraschender Abgang von Personaldirektor
Diesem Gremiumgehörte auch Landespersonaldirektor Helmut Ilk an, der nun überraschend seinen Rückzug aus seinerSpitzenfunktion erklärt hat. Mit Wojak habe das aber nichts zu tun, beteuert ein mit Ilk vertrauter Personalvertreter.

Job im Gedenkjahr ist zu wenig
Die Causa Wojak schwelt unterdessen insofern weiter, als es noch keine Einigung auf die Details der neuen, finanziell gleichwertigen Aufgabe im Landesdienst gibt, die Stelzer dem Ex-BH versprochen hat. Da war ja vor allem von Aufgaben im Gedenkjahr 2020 die Rede, das aber nur ein Jahr dauert.

Es könnte vors Arbeitsgericht gehen
„Wir brauchen aber ein Modell, das ihn bis in die Pension trägt. Darüber reden wir“, sagt Wojaks Anwalt Bruno Binder dazu. Käme es da zu keiner Einigung über „eine angemessene Verwendung“, dann würde man schon vor das Arbeitsgericht ziehen, so Binder. Anhängig sind noch strafrechtliche Ermittlungen, zu denen Wojak/Binder bisher schriftliche Stellungnahmen beigesteuert haben.

„Rechtmäßig und korrekt gehandelt“
Wojak selbst meint zur „Krone“: „Der Trennungsschmerz zu den Menschen im Bezirk bleibt! Ich habe immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandeltund habe Bürgernähe gelebt - rechtmäßig und korrekt.“

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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