20.12.2019 14:05 |

Feierlich eröffnet

„Freudentag“: Freie Fahrt im Gleinalmtunnel!

Nach sechs Jahren Bauzeit ist es nun so weit: Beide Tunnel des Gleinalm-Abschnitts auf der steirischen Pyhrnautobahn (A9) sind fertiggestellt, am Freitag wurde in einem Festakt die Strecke für den Verkehr „freigegeben“ - ein „Freudentag für die Steiermark“, zeigte sich nicht nur Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) begeistert.

Mit der Freigabe der beiden Tunnelröhren des Gleinalm-Abschnittes wird künftig höhere Verkehrssicherheit auf der sehr unfallträchtigen Strecke herrschen. Vier Jahre lang wurde an der zweiten Tunnelröhre gearbeitet, zwei Jahre nahm die Generalsanierung der 1978 eröffneten Bestandsröhre in Anspruch.

Bei dem Festakt am Freitag gegen Mittag wurden die beiden Röhren nun feierlich von den Asfinag-Vorständen Josef Fiala und Hartwig Hufnagl sowie Schützenhöfer freigegeben. Schützenhöfer sprach von einem „Freudentag für die Steiermark“, ebenso sah es sein Stellvertreter Anton Lang, der „diesen Tag so wie viele Steirerinnen und Steirer herbeigesehnt hat“. Als Tunnel-Patin fungierte Ingrid, die Ehefrau des früheren SPÖ-LH Franz Voves.

„Höchstmaß an Sicherheit“
Der Gleinalmtunnel garantiere jetzt „ein Höchstmaß an Sicherheit“, sagte Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl. Sein Vorstandskollege Josef Fiala erklärte: „Unser Ziel ist es, ein Verkehrssystem zu schaffen, das kleine Fehler von Verkehrsteilnehmern ausgleichen kann. Bei Tunnels ist der Ausbau der wesentliche Schritt dorthin.“ Die A9 ist nun von Oberösterreich im Bereich Voralpenkreuz bis Spielfeld an der steirisch-slowenischen Grenze durchgehend ausgebaut und die zahlreichen Tunnels mit modernster Sicherheitstechnik versehen.

Sechs Tunnelneubauten erforderlich
Allein für diese Maßnahme waren sechs Tunnelneubauten erforderlich, die Investition der Asfinag betrugen mehr als 700 Millionen Euro, davon 260 Millionen für die beiden Gleinalmtunnels. Der Neubau der zweiten Tunnelröhre (Start September 2013) kostete 180 Millionen Euro, die Generalsanierung des Bestandstunnels weitere 80 Millionen Euro.

Schwere Unfälle in der Vergangenheit
Auf der Strecke war es in der Vergangenheit zu überaus schweren Verkehrsunfällen gekommen. So brannte im August 2016 ein Campingmobil völlig aus und beschädigte den alten Tunnel schwer. Im Oktober 2018 fing ein Kranfahrzeug im Tunnel Feuer, eine zweimonatige Sanierung folgte. Im Februar und Mai dieses Jahres starben bei Unfällen in der Röhre jeweils zwei Menschen.

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