03.12.2019 06:02 |

Platzierung verbessert

PISA bleibt für Österreich eine Zitterpartie

Die Präsentation der PISA-Studie war für Österreich in den vergangenen Jahren immer eine Zitterpartie. Das ist auch heuer so. Denn das Ergebnis sieht nur auf den ersten Blick positiv aus: Österreich hat sich um einige Plätze verbessert, aber nur, weil der internationale Durchschnitt gesunken ist.

Die aktuelle PISA-Studie wird zwar erst am Dienstagvormittag präsentiert, die „Krone“ konnte vorab aber schon einige spannende Details in Erfahrung bringen. Nur einmal in den vergangenen Jahren hat sich Österreich beim großen Bildungsvergleich deutlich verbessert.

OECD-Durchschnitt gesunken
Heuer geht es im Ranking erneut ein paar Plätze nach oben - das liegt aber nicht daran, dass die Leistungen der heimischen Schüler besser geworden sind, sondern jene der anderen haben sich verschlechtert. Die österreichischen Werte sind nahezu gleich geblieben. Die Krisenstimmung wird daher nicht ausbleiben.

Geschlechterkluft ist teils verschwunden
Einen wirklich positiven Punkt gibt es aber dennoch: Im Bereich Naturwissenschaft ist der Geschlechterunterschied verschwunden, die weiblichen Jugendlichen haben ebenso gut abgeschnitten wie ihre männlichen Kollegen. Beim Lesen haben jedoch nach wie vor die Mädchen die Nase vorn, und in Mathematik sind die Burschen deutlich voraus.

Das Ergebnis des PISA-Tests bedeutet jedenfalls eine gewaltige Aufgabe für die neue Regierung und das Unterrichtsministerium, das bald grün werden könnte.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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