PlusCity-Chef glaubt:

Der Greta-Hype könnte Online-Händlern wehtun

Einige ließen im letzten Sommer bereits das Flugzeug Flugzeug sein und stiegen auf den Zug um. Verändert Greta Thunberg und das durch sie ausgelöste Klimabewusstsein nun auch das Shoppingverhalten der Menschen wieder zugunsten des stationären Handels? PlusCity-Eigentümer Ernst Kirchmayr hält es für möglich.

Wie gelingt es, trotz der Online-Konkurrenz Kunden in die Geschäfte im Einkaufszentrum zu bekommen? Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Handelsketten, sondern auch die Betreiber von Einkaufszentren intensiv. „Die klassische Bedarfsdeckung ist out, man braucht ein Familienangebot, ein Gesamtpackage ohne Lücken“, unterstreicht Ernst Kirchmayr vor dem morgigen Rabattspektakel namens Black Friday, der die von ihm geführte PlusCity zu einem Leuchtturm in Sachen Shopping-Erlebnis gemacht hat.

Bühne für das Einkaufserlebnis
Immer wieder Neuheiten, dazu Trendthemen aufgreifen, investieren - diese Kombination macht die Paschinger erfolgreich. „Es geht um das Erlebnis - dafür braucht es eine Bühne“, sagt Kirchmayr. Die PlusCity hat mit großzügiger Architektur hier Ausrufezeichen gesetzt.

„Will die Jugend das auf Dauer?“
Durch den Online-Handel sind vor allem die Modeanbieter unter Druck geraten. Das steigende ökologische Bewusstsein könnte hier aber zu einem Umdenken unter den Konsumenten führen, glaubt Kirchmayr: „Wenn der Paketzusteller kreuz und quer fährt, um etwas abzuliefern - das ist eine Umweltbelastung“, sagt der PlusCity-Eigentümer, „ich frage mich: Will die Jugend das auf Dauer?“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Mittwoch, 02. Dezember 2020
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