Krisenstimmung

Bei Engel stehen fast 400 Jobs auf dem Spiel

Schon bei der Kunststoffmesse „K“ in Düsseldorf war klar geworden, dass die Situation bei Spritzgießmaschinenbauer Engel derzeit angespannt ist. Die Lage entspannt sich bei den Schwertbergern derzeit nicht - ganz im Gegenteil.

Sozialplanverhandlungen, der Abbau von Zeitguthaben und 50 Leasingkräften im Großmaschinenwerk in St. Valentin - die Lage bei Spritzgießmaschinenbauer Engel bleibt angespannt. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessern, müsse man in Österreich im kommenden Jahr die Zahl der Beschäftigten um 5 bis 10 Prozent reduzieren, gab das Unternehmen heute bekannt.

3900 Mitarbeiter in Österreich
In Schwertberg, Dietach und St. Valentin sind 3900 der weltweit insgesamt 6900 Mitarbeiter beschäftigt. Bedeutet: Fast 400 Jobs stehen bei Engel auf dem Spiel. Das von Stefan Engleder geführte Familienunternehmen betont, dass es weiterhin wert darauf legt, bei Anpassungsschritten maßvoll vorzugehen und für jeden Standort und Bereich individuell zu entscheiden.

St. Valentin leidet besonders
Das Großmaschinenwerk in St. Valentin steht derzeit massiv unter Druck, weil dort zu einem Großteil für die Automobilindustrie produziert wird. Der Rückgang der weltweiten Automobilproduktion schlägt hier voll zu.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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