20.11.2019 15:57 |

SP-Forderung:

Sozialarbeiter an Schulen jetzt auch im Burgenland

Sozialarbeiter an Schulen - in allen anderen Bundesländern längst Routine, im Burgenland bis jetzt nur eine Zukunftsvision. Doch jetzt will Landeschef Hans Peter Doskozil Nägel mit Köpfen machen. Das Land übernimmt die Personalkosten, sodass eine flächendeckende Schulsozialarbeit im Burgenland starten kann.

Bereits 2014 wurde unter dem damaligen Departementleiter Soziales an der FH Burgenland und nunmehrigen Landesgeschäftsführer Roland Fürst eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Notwendigkeit von Sozialarbeit an Schulen dokumentieren sollte. „Es gab auch eine Reihe von Tagungen zu diesem Thema aber trotzdem ist das Projekt dann doch wieder ins Stocken geraten“, so Fürst. Für ihn unverständlich, da sich ja in allen anderen Bundesländern zeige, wie wichtig diese Arbeit ist. Die Sozialarbeiter sollen allen Beteiligten, also den Kindern, Eltern und Lehrern zur Seite stehen.

„So kann präventiv schon viel abgefangen werden, bevor es zu eine größeren Problem wird“, erklärt Fürst. Besonders unter den Lehrern werde diese neue Unterstützung sehr begrüßt. Bei Landeschef Hans Peter Doskozil fand Fürst nun ein offenes Ohr. Gemeinsam mit Landesart Christian Illedits soll diese langjährige Forderung der SP nun umgesetzt werden und damit das Burgenland in diesem Bereich mit den anderen Bundesländer gleichziehen. Wie viele Sozialarbeiter ihre Arbeit zu Beginn aufnehmen und wie die Verteilung in den Bezirken aussieht, ist noch nicht fix. Es soll aber nach und nach ein flächendeckendes Angebot geben.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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