12.11.2019 10:06 |

Gewinnen zum Kinostart

„Midway“: US-Heldenepos ohne Hurra-Patriotismus

Regisseur Roland Emmerich hat sich mit Blockbuster-Filmen wie „Independence Day“ und „The Day after Tomorrow“ weltweit einen Namen gemacht. Kaum ein deutscher Filmemacher ist in Hollywood so bekannt wie der 63-Jährige. Nun kommt sein neuer Film - starbesetzt mit Luke Evans, Woody Harrelson Dennis Quaid und Mandy Moore - in die Kinos: „Midway - Für die Freiheit“ (ab 8.11.) spielt im Zweiten Weltkrieg und beleuchtet die historisch wichtige Seeschlacht, die als Wendepunkt im Pazifikkrieg gilt. Und wer jetzt Lust auf Geschichte hat, der hat mit krone.at die Chance, Tickets für das Heeresgeschichtliche Museum in Wien zu gewinnen!

Ein halbes Jahr nach dem Angriff der Japaner auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii kommt es im Juni 1942 zur wichtigen Seeschlacht: Japan und die USA kämpfen um die Midway-Inseln.

Bei Schlacht kamen 3300 Menschen ums Leben
Mehr als 3300 Menschen kamen bei der Schlacht um die Midwayinseln, die etwa in der Mitte zwischen Kalifornien und Japan liegen (daher auch ihr Name) ums Leben. Das Seegefecht zwischen den USA und Japan war der Auftakt der Rückeroberung des Pazifiks durch die US-Streitkräfte. Es endete mit der Versenkung von insgesamt vier japanischen Flugzeugträgern. Die Streitkräfte Japans befanden sich ab diesem Zeitpunkt in der Defensive.

Die Schlacht um die Midway-Inseln wurde 1976 mit Charlton Heston, Glenn Ford und Henry Fonda schon einmal dramatisch auf die Kinoleinwand gepinselt. Guter Stoff für Roland Emmerich, der ein Händchen für Katastrophenfilme hat. Und, so Emmerich, „ein Krieg ist ja eine Katastrophe, die über die Menschen hereinbricht.“.

Das sagt „Krone“-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: In seiner Verfilmung stehen die Emotionen der Soldaten, die an der Schlacht von Midway beteiligt waren, im Mittelpunkt. In die Schlacht ziehen für Regisseur Emmerich unter anderem Woody Harrelson, Dennis Quaid, Aaron Eckhart, Patrick Wilson, Mandy Moore und Ed Skrein! Emmerich kreiert ein US-Heldenepos ohne triefendem Pathos und Hurra-Patriotismus, und ohne alte Feindbilder zu bestätigen. Absolut verrückte Stuntszenen, weitgehend vor Bluescreen gedreht, vermitteln panisches Kriegsgeschehen. Und es zeigt sich, dass Strategie nicht alles ist im Krieg.

Erst vor Kurzem haben Tiefseeforscher übrigens zwei im Zweiten Weltkrieg bei der Schlacht um Midway versenkte japanische Flugzeugträger entdeckt. Die Kaga und die Akagi waren Anfang Juni 1942 während der Schlacht gesunken. Beide Schiffe hatten am 7. Dezember 1941 beim Angriff auf Pearl Harbor teilgenommen, der den Kriegseintritt der USA zur Folge hatte.

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