Niederthalheim

Wirbel um Helikopter-Landung in einer Grün-Oase

In Niederthalheim ist es zuletzt ruhiger um die Pläne fürs Hubschrauber-Zentrum geworden. Jetzt hat eine Heli-Landung wieder mächtig Staub aufgewirbelt.

Im April hat der Plan eines Bundesheer-Offiziers für einen riesigen Hubschrauber-Hangar im beschaulichen Grenzgebiet der Gemeinden Niederthalheim, Atzbach und Wolfsegg die Wogen hochgehen lassen - wir berichteten.

Bürgerinitiative
Es formierte sich eine Bürgerinitiative, die gegen das Projekt in der Öldenberger Grünoase Sturm lief. Rund 500 Personen unterstützen die Anrainer in ihren Bestrebungen für den Erhalt ihrer Idylle. Es lief aus ihrer Sicht auch recht gut.

Sondergenehmigungen
Die Umwidmungsanträge wurden zurückgezogen. „Die Behörden haben noch nicht entschieden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist“, ist auch der Niederthalheimer Bürgermeister Hans Öhlinger (ÖVP) gespannt. Nach Monaten der Ruhe herrscht nun wieder helle Aufregung. Zu Allerheiligen landete ein Hubschrauber auf dem vorgesehenen Projekt-Areal. „Das Land hat einem Bekannten des Offiziers die Genehmigung für fünf Landungen und fünf Abflüge bis zum 30. April erteilt. Diese sind aber definitiv nicht an Sonn- und Feiertagen erlaubt“, ärgert sich ein Anrainer. Da das Nummernschild nur schwer lesbar war, kann er nicht sagen, ob auf der Wiese überhaupt einer der zwei zugelassenen Helis gelandet ist: „Das ist auch unwichtig. Ich hoffe, dass nicht noch mehr Sondergenehmigungen erteilt werden. Sonst wird auch ohne Hangar der Lärm untragbar!“

M. Zeko/Kronen Zeitung

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