Einbruchs-Saison

Wie schütze ich mich vor Gaunern, Herr Polizist?

Draußen wird es dämmrig, im Haus brennt kein Licht, kein Ton ist zu vernehmen – die Stunde der Dämmerungseinbrecher hat geschlagen! „Es gibt ganz einfache Methoden, wie man sich vor solchen Gaunern schützen kann. Vor allem sollte immer der Eindruck entstehen, dass jemand Zuhause ist“, rät Ewald Kronawitter, Präventionsspezialist vom Landeskriminalamt Oberösterreich.

40 Prozent der Einbrüche finden laut Polizei zwischen November und Jänner statt. Ein durchschnittlicher Einbruch dauert vom Eindringen bis zum Verlassen des Objekts mit der Beute nur drei bis sieben Minuten. Aber kein Grund zur Panik, laut Ewald Kronawitter, Präventionsexperte der Polizei, gibt’s ganz einfache Methoden, wie man Dämmerungseinbrechern das Leben schwer machen kann:

  • Fenster schließen! Ist man nicht Zuhause, sollte man sie auf keinen Fall gekippt lassen und unbedingt die Haustüre versperren. Ansonsten könnte auch die Versicherung aussteigen.
  • Mit Zeitschaltuhren arbeiten! Für die Gauner soll durch das durchgeplante, brennende Licht der Eindruck entstehen, dass das Haus bewohnt ist. „Es gibt auch TV-Simulatoren, durch die der Eindruck entsteht, dass jemand vor dem Fernseher liegt. Die kosten nicht viel“, so der Polizist.
  • Die Polizei um Hilfe bitten! Wer sich unsicher fühlt, kann bei einer Polizeidienststelle anrufen und um Hilfe bitten. Kostenlos begutachten Beamte der Kriminalprävention das Haus, machen auf mögliche Einstiegshilfen wie Leitern aufmerksam und geben Tipps, wie man sein Haus sichert.
  • Was tun, wenn es der Gauner ins Haus schafft? Hier rät Kronawitter, den Schlüssel zum Schlafzimmer immer innen stecken zu lassen. „Bei einem auffälligen Geräusch, sofort die Tür versperren.“ Man sollte auch immer ein Handy und einen Haustürschlüssel im Schlafzimmer haben, um diesen, wenn nötig, der Polizei durch das Fenster werfen zu können.
  • Soll man sich wehren? Auf keinen Fall den Einbrecher suchen, schon gar nicht mit einer Waffe. Das könnte schnell gefährlich werden. Sondern warten bis er geht und durch das Fenster beobachten, wie er flüchtet.
  • Auf die Nachbarn achten! Ist man länger nicht Zuhause, sollten Nachbarn das Haus im Auge behalten und den Postkasten ausräumen.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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