10.10.2019 10:10 |

Mobilitätskonzept

Der Pinzgau braucht Straßen

Trotz aller Bemühungen um den öffentlichen Verkehr kommt man auch um neue Straßen nicht herum. So auch in Zell am See: Dort gehen die Planungen der Entlastungsstraße für Schüttdorf in die finale Phase. Die Bewilligungsverfahren laufen auf Hochtouren und die Begutachtungsfrist endet am kommenden Montag.

„Die Entlastungsstraße hat für die gesamte Region eine große Bedeutung und ist dringend notwendig“, sagt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) und fügt hinzu: „Wir arbeiten intensiv daran, alle Genehmigungen zu bekommen, damit wir zeitnahe mit dem Bau beginnen können.“ Im Frühjahr 2020 sollen die ersten Bagger bereits aufrollen. Damit könnte das Projekt 2022 fertig sein.

Viele Verbesserungen bei den Öffis geplant
Die neue , bei der Bevölkerung aber teils umstrittene Straße, die vor allem den Stau bei der Südeinfahrt von Zell am See verringern soll, ist nur ein Teil im umfassenden Mobilitätskonzept des Landes für den Pinzgau.

Die wichtigsten Punkte davon sind:
* Errichtung der S-Bahn-Haltestelle Schüttdorf.
* Errichtung und Attraktivierung von P&R-Anlagen.
* Weitere Verdichtung der Bus-Fahrpläne.
* Ausbau der Radwege und der Radrouten.

Erste Schritte wurden bereits bei der Taktverdichtung der Lokalbahn und einiger Busverbindungen gesetzt. Das Regionenticket kommt am 1. Jänner 2020. Auch das Touristen-Ticket findet guten Zuspruch. „In den Sommermonaten werden mehr als 400.000 dieser Ferien-Karten an Touristen verteilt und Urlauber können die Pinzgauer Öffis damit kostenlos nutzen“, sagt Heinrich Schellhorn (Grüne). Damit wird auch die Umwelt nicht unerheblich entlastet. „Das bedeutet eine enorme CO2-Einsparung von 1600 Tonnen pro Saison“, so der Landesvize.

Felix Roittner
Felix Roittner
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