07.10.2019 11:04 |

Eigenes Kind starb

Frau spendet 33 Liter Muttermilch an Babys in Not

Nachdem sie ihr eigenes Baby kurz nach der Geburt verloren hat, half sie anderen Säuglingen in Not: Alexis Marrino aus Rapid City im US-Bundesstaat South Dakota hat sich wochenlang Muttermilch abgepumpt - und spendete schließlich ganze 33 Liter.

Schon während ihrer Schwangerschaft erfuhr die 22-jährige Alexis bei einer Routineuntersuchung, dass das Kind in ihrem Bauch an einem seltenen Gendefekt namens Anenzephalie leidet und nach der Geburt nicht überleben wird. Weil sie „sie unbedingt einmal sehen und halten wollte“, wie sie gegenüber der britischen „Daily Mail“ berichtet, entschied sie sich trotzdem dazu, ihre Tochter auszutragen.

„Kostbare Zeit“
Ende Juli 2019 kam Tochter McKinleigh zur Welt. Sie lebte für eine Stunde und zehn Minuten, in der Alexis und ihr Mann Michael sie in den Armen halten konnten. „Es war so eine kostbare Zeit. (...) Danach behielten wir sie für ein paar Stunden bei uns, bis ich bereit war, sie gehen zu lassen“, berichtet Alexis.

„Sehr emotional, stressig und frustrierend“
Am Tag nach dem Tod ihres Babys begann Alexis Muttermilch abzupumpen, um sie für andere Säuglinge bereitzustellen. Ein Schritt, der für die junge Mutter emotional war, sie aber auch „sehr glücklich“ machte: „Ich hatte ja sowieso geplant, sie zu benutzen - also konnte ich sie auch spenden. Nachdem ich mein Baby verloren hatte war das erst sehr emotional, stressig und frustrierend. Aber nach ein paar Wochen fühlte es sich völlig normal an“, so Alexis.

Bis sie sieben Wochen nach der Geburt wieder in ihren Job zurückkehrte, pumpte sie die Milch ab und spendete sie. Ganze 33 Liter kamen dabei zusammen. So kann Frühchen oder anderen Babys in Not mit ihrer Milch geholfen werden.

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