02.12.2002 12:41 |

Daviscup

Russland im Freudentaumel

Der fünfte und letzte Satz im fünften und letzten Match entschied schießlich das Daviscup Finale zwischen Frankreich und Russland zugunsten der Russen. Im Duell der Nobodys setzte sich Jushcnij gegeh Mathieu durch und bescherte den Russen den ersten Daviscup Triumph in der Geschichte.
Dabei hatte es nach dem Doppel am Samstag nochganz nach einem Sieg für die Heimmannschaft aus Frankreichausgesehen: Zwar waren die Russen durch einen glatten 4-Satz-SiegMarat Safins gegen Paul-Henri Mathieu mit 1-0 in Führunggegangen, danach legte Jewgenij Kafelnikow aber wieder einmaleines seiner ganz schlechten Spiele hin und ging gegen SebastienGrosjean mit 7-6 6-3 und 6-0 sang- und klanglos unter.
 
Die Sensation im Doppel: Escude/Santoro setztensich gegen die haushohen Favoriten Kafelnikow/Safin in 5 Sätzendurch.
 
Am Sonntag glich Safin zunächst gegen Grosjeanin 3 Sätzen aus - damit musste das Spiel zwischen Mathieuund Juschnij (Kafelnikow hatte ohne Angabe von Gründen abgesagt)entscheiden. Mit 6-4 im letzten Satz behielt der junge Russe schließlichdie Oberhand - nachdem er schon mit 0-2 Sätzen zurückgelegenwar! Endergebnis in diesem Thriller: 3-6 2-6 6-3 7-5 und 6-4 fürJuschnij.
 
Damit erster Daviscup Triumph für Russlandund wohl zugleich das Ende von Kafelnikows Karriere. Der launischeRusse hatte für den Fall eines Triumphs seinen Rücktrittvom Tennis bekannt gegeben.
Donnerstag, 13. Mai 2021
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