01.10.2019 18:50 |

Schwangere getötet

DNA-Spuren belasten verdächtigen Schiedsrichter

Ein Gutachten, zwei Interpretationen: Die Gerichtsmediziner aus Innsbruck haben im Mordfall um eine Schwangere in Feffernitz zwei Treffer gelandet. Am T-Shirt des tatverdächtigen Schiedsrichters gab es „niedrige“ Spuren des Opfers - für den Verteidiger ist das entlastend, für die Staatsanwaltschaft belastend.

Sowohl an der Vorderseite wie auch am Rücken jenes T-Shirts, das der 36-jährige Mordverdächtige am Tattag getragen hat, wurden DNA-Spuren des 31-jährigen Opfers sichergestellt. „Allerdings heißt es wörtlich, dass es sich nur um niedrige Signale handelt“, sagt Verteidiger Hans Gradischnig. „Hätte mein Mandant die Frau getötet und sie in die Badewanne gedrückt, müsste die Spurenlage besser sein.“ Der Rechtsanwalt interpretiert das Gutachten somit als entlastend.

Schiedsrichter beteuert weiter seine Unschuld
Anders sieht das die Staatsanwaltschaft, die der heutigen Haftprüfung aufgrund der neuen Erkenntnisse gelassen entgegen sieht. „Die Auswertung der Spuren am T-Shirt belastet den Beschuldigten weiterhin“, stellt Sprecher Markus Kitz klar. Wie berichtet, beteuert der Fußballschiedsrichter, der mit der jungen Mutter aus Feffernitz eine Affäre hatte, seine Unschuld.

Die Ermittler glauben allerdings, dass der Mann, verheiratet und Familienvater, die Frau erschlagen hat, weil sie ihn unter Druck gesetzt hbe - er ist ja der Vater ihres ungeborenen Kindes. Ein Fakt, der mittlerweile durch Tests abgesichert ist.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann
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