22.09.2019 11:06 |

UNO-Lob für die Jugend

Donald Trump boykottiert den Klimagipfel der UNO

Unter der Patronanz von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres traten am Samstag 700 Jugenddelegierte aus aller Welt zum erstmaligen UNO-Klimagipfel der Jugend zusammen. Guterres sieht in dem Jugendgipfel und den jüngsten weltweiten Freitagsdemonstrationen Hunderttausender einen Weckruf, „denn wir sind im Krieg mit der Natur - und die Natur schlägt zurück“. US-Präsident Donald Trump, der alle Umweltbestimmungen umgestoßen und das Pariser Klimaabkommen gekündigt hat, boykottiert den Gipfel übrigens.

„Klima-Präsident“ Alexander Van der Bellen in Begleitung der österreichischen Klimaaktivistin Anika Dafert stellte sich auf dem Jugendgipfel einem „Dialog der Generationen“. Der in Umweltfragen besonders engagierte Bundespräsident: „Die Jugend nimmt zu Recht ihre Zukunft ernst. Noch haben wir eine letzte Chance.“

Anika Dafert, eine 17-jährige Schülerin aus Salzburg: „Die Politik soll sich endlich aufraffen und vom Reden zum Handeln kommen. Wir wollen, dass jetzt gehandelt wird!“

Thunberg: „Uns kann niemand stoppen“
Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg richtete eine leidenschaftliche Mahnung an die Mächtigen der Welt: „Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind und dass uns junge Leute niemand mehr stoppen kann.“

„Ihr kommt an der Botschaft der Jugend nicht mehr vorbei!“
Auf dem Jugendgipfel werden Vorschläge für den Kampf gegen den Klimawandel erarbeitet, die dann am Montag dem großen Klimagipfel der Staats- und Regierungschefs vorgelegt werden. Motto: „Ihr kommt an der Botschaft der Jugend nicht mehr vorbei!“ An den US-Präsidenten, der den menschengemachten Klimawandel leugnet, haben sie in Abwandlung seines Slogans die Botschaft gerichtet: „Make the earth great again“!

US-Präsident scheut die Konfrontation
Donald Trump, der alle Umweltbestimmungen umgestoßen und das Pariser Klimaabkommen gekündigt hat, boykottiert den Gipfel und nimmt an einem zeitgleichen UNO-Treffen gegen Religionsverfolgung teil. Er lässt sich durch eine Vize-Staatssekretärin vertreten.

Kronen Zeitung

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