Historische Tage

Die 6:0-Sieger sind in der Pole(n)-Position!

Österreich kann mit einem Erfolg in Warschau die Tabellenführung in der Gruppe G übernehmen. Startelf vom Lettland-Spiel dürfte die besten Karten haben. Foda: „Wir können mehrere Systeme spielen“. Am 8. September 2015 qualifizierte sich Österreichs Fußballteam mit einem 4:1 in Schweden erstmals sportlich für eine Europameisterschaft, fast auf den Tag genau vier Jahre danach kann das Team wieder einen großen Schritt Richtung einer EURO-Teilnahme machen. Wenn in Polen die Revanche für das Heim-0:1 gelingt.

Zuletzt drei Siege mit einem Torverhältnis von 11:1 brachten Österreich wieder voll auf EURO-Kurs, mit einem Sieg heute in Warschau würde man erstmals in dieser Quali die Tabellenführung übernehmen.

Mit welchem Personal? Teamchef Franco Foda kann sich für die Devise „Never change a winning team“ entscheiden und die 6:0-Siegerstartelf vom Lettland-Spiel wieder aufs Feld schicken, die Alternative wäre eine Dreierkette, mit der man im Juni beim 4:1-Sieg in Nordmazedonien begann.

Foda will beide Varianten nicht ausschließen: „Wir sind variabel und können mit beiden Systemen spielen, das haben wir schon gezeigt. Never change a winning team? Es gab solche Fälle und solche Fälle, oft hat man mit der gleichen Mannschaft gespielt und dann das nächste Spiel nicht gewonnen. Daher ist das nicht so entscheidend. Entscheidend ist, welche Idee ich als Trainer habe, wie ich glaube, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Danach werde ich handeln und die Mannschaft aufstellen.“

Bei Polen werden zwei Änderungen erwartet: Abwehrchef Kamil Glik (letzten Freitag beim 0:2 in Slowenien wegen einer Verletzung nicht dabei) soll in die Startelf zurückkehren, im defensiven Mittelfeld soll Krystian Bielik den Platz von Mateusz Klich einnehmen, für den 21-jährigen Bielik wäre dies das erste Länderspiel von Beginn an.

„Müssen cool bleiben“
Teamchef Jerzy Brzeczek, der zwölf Jahre in Österreich spielte (Tirol, LASK, Sturm, Kärnten): „Es wird sehr wichtig sein, dass wir nach der Niederlage in Slowenien cool bleiben, Österreich hat in der Qualifikation nach dem Fehlstart einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht. Es geht darum, wer die bessere Strategie und Taktik hat.“

Peter Klöbl, Warschau, Kronen Zeitung

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