07.09.2019 18:33 |

Nach Bummel-Eklat

„Ein paar Vollidioten haben vorne Speed reduziert“

Riesiger Wirbel nach dem Bummel-Eklat während des Qualifyings beim GP von Italien am Samstag in Monza. Mercedes-Teamchef Toto Wolff reagierte stinksauer. Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko forderte gar Konsequenzen. Das bizarre Finale wurde im Anschluss auch von den Rennkommissaren untersucht - Strafe gab es aber keine.

„Windschatten-Bingo in Monza - und am Ende veräppeln die Formel-1-Stars sich selbst“, schreibt die deutsche „Bild“-Zeitung online in fetten Lettern. Ja, das Qualifying in Monza mutierte im Finish zu einer Bummel-Fahrt - und sorgte danach für mächtig Wirbel im F1-Zirkus.

„Jeder versucht den Windschatten zu bekommen. Dann haben ein paar Vollidioten da vorne den Speed so reduziert, dass es sich nicht mehr ausgegangen ist“, schimpfte Mercedes-Teamchef Toto Wolff im ORF. Im Interview mit Sky meinte der Wiener weiter: „So etwas habe ich überhaupt noch nie gesehen. Das war wie in der Junior-Klasse - jeder hat am Ende wie ein ein Idiot ausgesehen - und war einer Formel 1 nicht würdig.“

Zur Erklärung: Im Windschatten des Vordermanns können die Piloten in Monza ausgangs der letzten Kurve bis zur Ziellinie etwa zwei Zehntelsekunden gutmachen- auf diesen Vorteil hatten die F1-Stars gehofft, sich aber schlußendlich schlimm verpokert. Wolff forderte deshalb wie Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko nun Konsequenzen. Immerhin: Das bizarre Finale wurde im Anschluss auch von den Rennkommissaren untersucht.

Die Rennkommissare sprachen allerings keine Strafen aus. Der Deutsche Nico Hülkenberg (Renault), der Spanier Carlos Sainz Jr. (McLaren) und der Kanadier Lance Stroll (Racing Point), die das bummelnde Feld angeführt hatten, kamen mit einem Verweis davon.

krone Sport
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