26.08.2019 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

3 WhatsApp-Nachrichten kosteten Urlauber 480 €

Weil er während seines Urlaubs in Ägypten drei WhatsApp-Nachrichten an seine Kinder geschickt hatte, erlebte ein Wiener eine teure Überraschung. Denn das Handy dürfte während der Datenverbindung gleich Updates durchgeführt haben. Mobilfunkanbieter A1 zeigte sich nach Anfrage der Ombudsfrau aber sehr kulant! 

Gerald K. ist ein erfahrener Ägypten-Urlauber. Jedes Jahr verbringt er Zeit im Land der Pyramiden. Und er weiß auch, dass im Ausland hohe Kosten für die Benutzung des Handys anfallen können. „Ich drehe immer schon beim Hinflug das Daten-Roaming ab. Ich schreibe dann vor Ort nur Nachrichten an meine Kinder“, schildert der Wiener. Das hat er auch bei seinem letzten Urlaub im Juni getan. Nach zwei Tagen kam aber bereits eine SMS von A1 mit der Info, dass Roamingkosten angefallen sind und der Anschluss gesperrt wird.

„Gleich nach meiner Rückkehr nach Wien, habe ich die geforderten 420 Euro überwiesen. Zusätzlich wollte man noch weitere 60 Euro, damit der Anschluss wieder aufgesperrt wird. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum so hohe Kosten anfallen konnten“, wandte sich Herr K. an die Ombudsfrau. Laut A1 hat der Kunde die erste Sperre selbst aufgehoben, nachdem bereits eine Warnung nach Erreichen von 60 Euro für Datenverbindungen erfolgt war. Wofür die weiteren Datenverbindungen genutzt wurden - für Surfen im Internet oder automatische Updates - könne man nicht sagen. Um Herrn K. entgegenzukommen, wurde aber ein Großteil der Kosten von 480 Euro gutgeschrieben.

 Ombudsfrau
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