Wegen Klimawandel:

Land Oberösterreich bastelt an „Hitzeschutzplan“

Nach diesem kurzen Hitzewochenende  - die Temperaturen im Flachland können am Sonntag bis auf 34 Grad steigen - seht am Montag in der Landesregierung ganz passend der Hitzeschutz auf der Tagesordnung. Gesundheitsreferentin LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) will die diversen Einzelmaßnahmen zu einem fundierten „Hitzeschutzplan“ weiterentwickeln.

In den verschiedensten Lebens- und Fachbereichen werden vom Bund und vom Land Oberösterreich bereits diverse Hitzeschutzmaßnahmen angeboten. Sie reichen von meteorologischen Prognosen über Hitzetipps im Alltag und Verhaltensregelnin Alten- und Pflegeheimen bis hin zur Forcierung von Sonnenschutzeinrichtungen in Kindergärten und Schulen.

Maßnahmen sind weiterzuentwickeln
Festzuhalten ist aber auch: „Den künftigen meteorologischen Entwicklungen ist durch eine Auflistung der bereits bestehenden Maßnahmen keinesfalls Genüge getan, sondern es sind diese zu evaluieren, zu verbessern und weiterzuentwickeln.“ Das steht in einem Regierungsantrag Haberlanders, mit dem sie sich und ihrer Abteilung Gesundheit eine Koordinierungsfunktion für einen „Hitzeschutzplan“ erteilen lassen möchte.

„Gemeinsame Aufgabe“ aller Abteilungen
Wobei Hitzeschutz eine Art Querschnittsmaterie mit vielen Beteiligten bleiben wird. Haberlander: „Wir alle sind gefordert, uns den zu erwartenden Herausforderungen durch die steigenden Temperaturen in bestmöglicher Art und Weise zu stellen und sie gemeinsam zu meistern. Ich setze daher auf die Mithilfe aller Abteilungen.“ Zuständigkeiten werden nicht übertragen. Nach außen hin wird aber die Information „zentralisiert“: Auf der Homepage der Abteilung Gesundheit wird eine Rubrik zum Hitzeschutz eingerichtet werden und es wird ein Ansprechpartner definiert werden.

Forderung auch vom Grünen Anschober
Auch der grüne Umweltlandesrat Rudi Anschober hält einen Hitzeschutzplan für Oberösterreich für notwendig, er hat einen solchen am 19. Juni in der Sitzung der Landesregierung beantragt. Dort wurde aber beschlossen, sich zuerst einmal einen Überblick zu verschaffen, welche Hitzeschutzmaßnahmen es im Bundes- und Landesbereich bereits gibt. Anschober dazu: „Der Beschluss der Landesregierung, meinen Antrag zurückzustellen und zuerst eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, ist zwar eine leichte Verzögerung, aber kein ernsthaftes Problem. Am Ende wird es einen Hitzeschutzplan für Oberösterreich geben.“ Die Steiermark hat bereits so einen Plan - siehe hier.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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