06.08.2019 20:55 |

Empörung in den USA

Polizei führt schwarzen Verdächtigen am Strick ab

Berittene Polizisten im US-Bundesstaat Texas haben einen schwarzen Verdächtigen am Strick abgeführt. Fotos der Szene sorgen unter anderem in sozialen Medien für Empörung. Das Vorgehen wird als rassistisch und als makaberes Echo der Zeit der Sklaverei in den USA kritisiert.

Die Polizei in Galveston am Golf von Mexiko erklärte auf Facebook, die beiden Beamten hätten sich beim Abführen des Verdächtigen nicht optimal verhalten und auf ein Transportfahrzeug warten sollen. Polizeichef Vernon Hale erklärte am Montag, er bitte den Verdächtigen wegen der „unnötigen Peinlichkeit“ um Entschuldigung.

Praxis „vorerst nicht mehr erlaubt“
Die Beamten hätten keine böse Absicht gehabt, meinte er weiter. Die Praxis, jemanden neben dem Pferd laufend am Strick abzuführen, sei „vorerst nicht mehr erlaubt“, so Hale.

Der abgeführte 43-Jährige war von den Beamten laut Polizei am Samstag wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch festgenommen worden. Die Polizisten legten ihm daraufhin Handschellen an, banden einen Strick daran und führten ihn ab.

Twitter-User kritisieren Rassismus
Zahlreiche Twitter-Nutzer sprachen von Rassismus und klagten, ein weißer Verdächtiger wäre von der Polizei nie derart behandelt worden.

Einzelne Nutzer forderten, die Polizisten sollten gefeuert werden. Ein weiterer Twitter-Nutzer erklärte, er hoffe, der Verdächtige werde die Polizei auf Schadenersatz verklagen.

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