Trotz EU-Roaming

Handy kann im Urlaub zur Kostenfalle werden

Trotz Roaming-Verordnung der EU können die Telefongebühren im Urlaub zur Kostenfalle werden. SMS und Anrufe bei Daheimgebliebenen oder Surfen im Internet kann im Nicht-EU-Ausland, aber auch auf Kreuzfahrten teuer kommen. Die AK rät, sich auch über Datenvolumen-Limits im Ausland schlau zu machen.

Das Handy ist bei den meisten auch im Urlaub immer dabei. Aber Achtung: Trotz EU-Roaming-Verordnungen sollte man nicht ungehemmt telefonieren und im Internet surfen. Was viele Reisende vergessen: Die Schweiz und Monaco sind nicht in der EU und es gibt in Sachen Roaming auch keine Sonderabkommen. Das gilt auch für einige Überseegebiete von EU-Staaten wie Färöer, Grönland, Aruba oder Neukaledonien.Auch in Flugzeugen und auf Schiffen mit Satellitenverbindung gilt die Kostenfreiheit nicht. „Also besonders bei Kreuzfahrten ist große Vorsicht geboten“, sagt AK-Konsumentenschützerin Ulrike Weiß - siehe auch Interview.

„Bei manchen Tarifen, vor allem sehr günstigen mit unlimitiertem Datenvolumen, gibt es für die Nutzung im EU-Ausland ein Limit“, macht Weiß aufmerksam. Und warnt gleichzeitig vor den hohen Kosten in Nicht-EU-Ländern. „Auch wenn man angerufen wird, drohen hohe Kosten.In Grenznähe das Roaming am Handy deaktivieren, damit man sich nicht im teuren Netz eines Nachbarlandes einwählt.“

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