02.08.2019 16:08 |

„In gutem Zustand“

Tschechiens AKW Temelin könnte bis 2060 laufen

Das von Umweltschützern und der österreichischen Politik stark kritisierte Atomkraftwerk Temelin in Tschechien könnte bis ins Jahr 2060 in Betrieb bleiben. „Was die Perspektive betrifft, so sind wir sicher, dass das Kraftwerk das schafft - es ist in einem guten Zustand“, sagte Daniel Benes, Chef des Betreibers CEZ, am Freitag.

Derzeit werde eine umfangreiche Dokumentation vorbereitet, um eine unbefristete Betriebsgenehmigung zu beantragen, sagte Benes der tschechischen Presse-Agentur CTK.

Genehmigung läuft im Oktober 2020 aus
Die derzeitige Genehmigung läuft im Oktober 2020 aus. Das AKW Temelin liegt nur rund 60 Kilometer von den Grenzen zu Bayern und Österreich entfernt. Atomkraftgegner halten die Anlage wegen der Kombination von russischer Reaktor- mit US-amerikanischer Leittechnik für pannenanfällig.

Tschechen drohen mit Ausbau von Risiko-AKWs
Tschechien will den Anteil der Atomkraft an der Energieerzeugung langfristig ausbauen. Der tschechische Industrieminister Karel Havlicek sagte nach einer Besichtigung der Anlage, dass die Sicherheitsvorkehrungen auf „hundertprozentigem Niveau“ seien. Derzeit ist einer der beiden Reaktorblöcke für einen geplanten Brennelementewechsel vom Netz.

Pavel Vlcek von der Bürgerinitiative OIZP aus Budweis (Ceske Budejovice) kritisierte die Laufzeitpläne. „Viele Teile unserer Atomkraftwerke sind viel früher zu Schrott geworden, als man erwartet hatte“, teilte der Umweltschützer mit.

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