Offenbar eilig hatten es zwei Jugendliche (16, 18) in Alkoven. Als eine Polizeistreife die Zwei anhalten wollte, gaben sie Gas und rasten mit 100 km/h durch eine 30er Zone. Bei einer Kreuzung trennten sich die beiden Lenker. Einer setzte seine Flucht auf einem Feldweg und quer über Ackerflächen fort, allerdings ohne Erfolg. Beide Straßen-Rowdys konnten von der Polizei ausgeforscht werden.
Am Abend des 18. Juni Uhr fuhren ein 18-jähriger aus St.Marien und ein 16-jähriger aus Straßham mit ihren Mofas im Ortszentrum von Alkoven herum. Beide Fahrer waren ohne Kennzeichen unterwegs. Eine Sektorstreife der Polizei nahm dies wahr und wollte die Mofalenker mittels Blaulicht und Folgetonhorn anhalten. Zusätzlich gab der Beamte ein deutliches Anhaltezeichen.
Zahlreiche Übertretungen
Als die beiden Lenker die Polizisten wahrnahmen gaben sie Gas. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, wobei die beiden Lenker durch mehrere Ortsgebiete fuhren und dabei zahlreiche Übertretungen nach der Straßenverkehrsordnung setzten. Es wurden dabei Geschwindigkeiten von 100 km/h in einer 30 km/h Beschränkung erreicht und mehrere Vorrangverletzungen begangen.
Fahrt durch Ackerflächen
Bei einer Kreuzung wollten die beiden Burschen die Polizisten überlisten und fuhren in entgegengesetzte Richtungen weiter. Ein Lenker kam wegen der viel zu hohen Geschwindigkeit in einem Kreisverkehr von der Fahrbahn ab und kam ins Schleudern. Dabei konnte er einen Sturz gerade noch verhindern. Er setzte seine Fahrt auf einem Feldweg und quer über Ackerflächen fort. Beiden gelang vorerst die Flucht.
Beide Lenker ausgeforscht
Bei den anschließenden Erhebungen und Kontrollen konnten beide Lenker ausgeforscht werden. An den Mofas wurden zahlreiche Umbauten festgestellt, sodass mit einem Mofa eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 110 km/h erreicht werden konnte. Beide Lenker sind geständig. Sie werden der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.
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